Vielfalt gestalten

Migration / Asyl / Partizipation

Grafik: Die Welt hat viele Gesichter(Grafik: Bernd Schrewe für DiCV Paderborn)

Die meisten brauchen passgenaue Beratung und Unterstützung, egal ob es sich um einen vorübergehenden Aufenthalt handelt oder um einem dauerhaften Neuanfang. Über die individuelle Hilfe hinaus geht es darum, die wichtige gesellschaftliche Zukunftsaufgabe der Integration zu gestalten. 

Schwerpunkte der Arbeit des Referats Migration, Integration und Partizipation:

  • Wir beraten, informieren und qualifizieren die örtlichen Fachdienste für Integration und Migration (zurzeit 24 Dienste).
  • Wir vertreten die Interessen sowohl der direkten Zielgruppen als auch die der Dienste und Einrichtungen durch Lobbyarbeit bei Kirche und Staat.
  • Wir engagieren uns gegen gesellschaftliche und politische Entwicklungen, die zur Benachteiligung von einzelnen Personen oder zur Ausgrenzung gesellschaftlicher Gruppen führen.

Zielgruppen und Schwerpunkte der Arbeit der örtlichen Fachdienste für Integration und Migration:

  • Neuzuwanderer nach der Einreise. Dabei handelt es sich um EU-Bürger und Drittstaatsangehörige, eingebürgerte Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund, Spätaussiedler und anerkannte Flüchtlinge. Ziel der Arbeit ist die Beratung und Unterstützung zu Beginn des Integrationsprozesses.
  • Asylsuchende im Asylverfahren, abgelehnte Asylbewerber mit und ohne Duldung, Ausreisepflichtige und Menschen ohne Aufenthaltsstatus. Ziele der Arbeit sind Beratung und Begleitung im Asylverfahren, die Förderung der Handlungsfähigkeit im neuen gesellschaftlichen Umfeld - auch bei nur vorübergehendem Aufenthalt - sowie die Unterstützung im Hinblick auf eine mögliche Weiterwanderung oder Rückkehr in das Herkunftsland.
  • Einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten die mit Landesmitteln geförderten Integrationsagenturen der Caritas. Sie unterstützen und begleiten interkulturelle Orientierungs- und Öffnungsprozesse von sozialen Einrichtungen, fördern bürgerschaftliches Engagement und eine sozialraumorienerte Integrationsarbeit. 

 

Pressemitteilungen

Von:
  • Pressespiegel: Flüchtlingspolitik
21.12.2017

Sichere Herberge geben

Weihnachten in der Malteser Flüchtlingsunterkunft mehr


18.12.2017

Flüchtlingssituation im Fokus

Bezirksregierung Arnsberg und Caritas tauschen Erfahrungen aus mehr


08.12.2017

Integration zwischen Chance und Last

Caritas-Diskurs regt dazu an, sozialethische Dilemmata zur Sprache bringen mehr


10.11.2017

Menschenrechtlich bedenklich

Diözesan-Caritasverband Paderborn kritisiert Überlegungen, den Familiennachzug für subsidiär Geschützte weiterhin auszusetzen mehr


17.03.2017

Rückkehrhilfen reichen nicht aus

Programme für Rückkehrer müssten stärker die Reintegration im Herkunftsland in den Blick nehmen, fordern Migrationsfachberater der Caritas im Erzbistum Paderborn. mehr


26.01.2017

„Nicht hinnehmbar“

Minderjährige Flüchtlinge: Caritas lehnt erzwungene Trennung von Familien ab / Gespräch mit André Kuper, Vize-Chef der CDU-Landtagsfraktion, über aktuelle Probleme in der Flüchtlingssozialarbeit mehr


23.01.2017

„Eindeutig kein sicheres Herkunftsland“

Abschiebungen nach Afghanistan: Flüchtlingsbeauftragter des Erzbistums Paderborn befürchtet Schädigung des Prinzips der Menschenwürde und der Rechtsstaatlichkeit mehr


12.12.2016

„Armutszeugnis für Europa“

Kritik an der Empfehlung der EU-Kommission, nach der ab März 2017 für Griechenland wieder das so genannte Dublin-Verfahren für Flüchtlinge gelten soll mehr


14.10.2016

„Der psychische Druck ist gewaltig“

Die Aussetzung des Familiennachzuges verhindert nach Ansicht der Caritas eine gelingende Integration von Flüchtlingen mehr


18.08.2016

Eine Million Euro für Flüchtlingshilfe

Über 20 nachhaltig angelegte Projekte hat der Diözesan-Caritasverband seit einem Jahr im Erzbistum Paderborn gefördert mehr


04.08.2016

Flüchtlinge: Familiennachzug und psychologische Hilfe im Fokus

André Kuper, stellvertretender Vorsitzender der CDU Landtagsfraktion, diskutierte mit Vertretern des Diözesan-Caritasverbandes über aktuelle Probleme der Flüchtlingshilfe. mehr


05.02.2016

Dramatische Auswirkungen einer Gesetzesänderung

Diözesan-Caritasverband Paderborn kritisiert geplante Einschränkungen des Familiennachzugs für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge als inhuman und gefährlich. mehr


02.02.2016

Flüchtlingsarbeit intensivieren

Der Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbandes, Domkapitular Dr. Thomas Witt, ist neuer Sonderbeauftragter für Flüchtlingsfragen im Erzbistum Paderborn. Hezni Barjosef unterstützt als Koordinator Kirchengemeinden und Verbände. mehr


08.01.2016

Gesellschaftliche Werte an Flüchtlinge vermitteln

Caritas fordert "einen langen Atem" bei der Integration / Flüchtlingshilfe ist wie ein Marathon mehr


Fachtagung: „Flüchtlinge und Caritas - Herausforderungen und Perspektiven“ / (Foto: cpd / Jonas)

01.12.2015

Fachtagung: „Flüchtlinge und Caritas - Herausforderungen und Perspektiven“

Vor dem „Integrations-Triathlon“ / Caritas diskutiert Herausforderungen des Flüchtlingszuzugs / Krise als „Chance, ein freundliches Gesicht zu zeigen“ mehr

Mit einem Sprachkurs und anderen Hilfen wollen der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Wolfgang Patzelt (links) und Lehrer Helmut Nohse Flüchtlinge im lippischen Barntrup unterstützen / Foto: Markus Jonas

Sozialcourage

Die richtigen Worte finden

Wie ein Sprachkurs Flüchtlingen in Barntrup den ersten Schritt in ein neues Leben erleichtert mehr

Porträtfoto: Kayi Schlücker / (Foto: privat)

Sozialcourage

Wenn Nicht-verstehen krank macht

In Hagen erklärte eine „Gesundheitsmediatorin“ Migranten, wie deutsche Ärzte und Krankenhäuser funktionieren - Nicht verstehen und nicht verstehen – das ist so etwas wie ein Teekesselchen. Ein Begriff mit zwei Bedeutungen. Wer etwas nicht ... mehr

Flüchtlingsheims der Caritas Dortmund / (Foto: Manfred von Kölln)

Sozialcourage

Den Menschen auf Augenhöhe begegnen

In einer ehemaligen Hauptschule hat der Caritasverband Dortmund ein Flüchtlingsheim eröffnet - Seine Vergangenheit kann das Flüchtlingsheim am Ostpark, das der Caritasverband Dortmund betreibt, nicht verstecken. In einer ehemaligen Hauptschule ... mehr