Der Diözesan-Caritasverband hat jetzt langjährige Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet: Klaus Tintelott, Leiter des Referates Kur- und Erholungshilfen im Diözesan-Caritasverband, hat diesen Arbeitsbereich seit 1986 geprägt. Der Sozialpädagoge engagierte sich während dieser Zeit besonders für die Belange der Müttergenesung. Insbesondere setzte er sich für die jährlichen Sammlungen ein, deren Erlöse - im Erzbistum Paderborn 2018 rund 50.000 Euro - bedürftigen Müttern, Vätern und Kindern zugutekommen. Es gelang ihm trotz fehlender Regelfinanzierung, dass Mütter in den 24 Caritas-Kurberatungsstellen im Erzbistum Hilfe bei der Beantragung einer Kur erhalten können.
Klaus TintelottFoto (cpd / DiCV Paderborn)
Tintelott war zudem zwischenzeitlich kommissarischer Geschäftsführer des Vereins Caritas Kur- und Erholungsheime im Erzbistum Paderborn und trug in dieser Funktion auch die wirtschaftliche Verantwortung für die Einrichtungen dieses Trägers in Winterberg und Bad Wildungen. Der Ausbau der Kurklinik St. Ursula in Winterberg ist mit seinem Namen verbunden. Auf Landesebene war Tintelott Sprecher des Fachausschusses Müttergenesung der Freien Wohlfahrtspflege. Lange Jahre engagierte er sich im Bundesvorstand der Kath. Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung. Zuletzt gelang es Tintelott noch, entscheidende Verbesserungen im Bereich der Vorsorge- und Rehamaßnahmen für pflegende Angehörige auf den Weg zu bringen.
Ursula SteinerFoto (cpd / DiCV Paderborn)
Ursula Steiner, Referentin für Ehrenamt und Offene Soziale Altenarbeit, war seit 1992 in der Geschäftsstelle des Diözesan-Caritasverbandes tätig, nachdem sie zuvor elf Jahre beim Fachverband der Caritas-Konferenzen gearbeitet hatte. Die Sozialarbeiterin engagierte sich in ihrem Arbeitsleben für den Gedanken der Selbstbestimmtheit des caritativen Ehrenamtes, das einen eigenen Wert neben der beruflichen Caritas besitzt. Die gleichberechtigte Verzahnung von Ehrenamtlichen und Professionellen war ihr genauso wichtig, wie Sozialräume und Quartiere als soziale Ressourcen. In der Paderborner Liboriwoche gestaltete sie über viele Jahre den Tag der älteren Generation im Erzbistum Paderborn. Frau Steiner war auf Landesebene Mitglied im Fachausschuss Senioren und im Arbeitsausschuss Ehrenamt der Freien Wohlfahrtspflege.
Josef KrautkrämerFoto (cpd / DiCV Paderborn)
Josef Krautkrämer kam nach dem Lehramtsstudium, anschließendem Referendariat und einigen Jahren in der politischen Bildungsarbeit 1993 zum Diözesan-Caritasverband. Als Referent im Bereich der Fort- und Weiterbildung war er schwerpunktmäßig für die Zivildienst-Einführungsseminare zuständig. Bis zum Ende des Zivildienstes im Jahr 2011 absolvierten mehrere Tausend "Zivis" die von Krautkrämer organisierten Seminare im Jugendhaus Hardehausen. Ab 2011 übernahm er dann die pädagogische Begleitung im Bundesfreiwilligendienst (BFD), u. a. gestaltete er Seminare für ältere BFD´ler. Der fachlich renommierte "caritas.diskurs Ethik" ist maßgeblich von Josef Krautkrämer entwickelt und geprägt worden. Auf Landesebene engagierte er sich in den Arbeitsausschüssen "Ausbildung" und "Europa" der Freien Wohlfahrtspflege. Von 2014 bis 2018 war er zudem Geschäftsführer des Albertus-Magnus-Vereins zur Förderung von Studierenden.