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Werben für die landesweite Hygiene-Initiative gegen multiresistente Erreger (v. l): Verena Ising-Volmer (Referentin im Referat Krankenhäuser des Diözesan-Caritasverbandes), Oliver Lohr (Referatsleiter) und Anne Salmen (Sekretariatsmitarbeiterin). Foto: cpd/Sauer |
Die katholischen Krankenhäuser im Erzbistum Paderborn
beteiligen sich an der landesweiten Initiative gegen multiresistente Erreger. Die
Aktion soll die Bevölkerung über Krankheitserreger, Antibiotika-Resistenzen und
Infektionsschutz aufklären. Neben Broschüren, Plakaten und einer Website
beinhaltet die Informationsoffensive auch eine Wanderausstellung durch NRW.
Organisiert hat diese bundesweit einmalige Informationsoffensive die
Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, der Dachverband der 370
NRW-Krankenhäuser. Schirmherrin ist Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.
Unter dem Motto „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für
multiresistente Erreger“ klären auch die katholischen Krankenhäuser im
Erzbistum an rund 50 Standorten ihre Patienten und Besucher unter anderem über
die Verbreitungswege von Keimen und das Desinfizieren der Hände auf. In
mehreren Kliniken wird zusätzlich eine Wanderausstellung zu sehen sein, die
Krankheitskeime und deren Behandlung mit Antibiotika medizingeschichtlich
einordnet.
„Hygiene ist ein zentraler Bestandteil von ärztlichen und pflegerischen
Tätigkeiten“, erklärt Oliver Lohr, Leiter des Referates Krankenhäuser im
Diözesan-Caritasverband Paderborn. Damit auch die Patienten ihren Teil dazu beitragen,
die Übertragung von multiresistenten Erregern zu verhindern, sei es wichtig,
gezielt zu informieren und zu sensibilisieren. „Unsere Krankenhäuser
unterliegen höchsten Hygienestandards und nehmen die Sorgen von verunsicherten
Patienten sehr ernst. Wir wollen uns in Fragen der Krankenhaushygiene und des
Infektionsschutzes ständig verbessern."
Das Internetportal
http://www.keine-keime.de
bündelt Informationen, Hintergründe und Neuigkeiten zu den Themen
Krankenhaushygiene, Krankheitserreger, Antibiotikaresistenz und
Infektionsschutz. Dort ist auch ein Terminkalender zur Wanderausstellung zu
finden. Im Verlauf der Initiative wird auf der Website zudem eine
Online-Sprechstunde eingerichtet, in der Experten die Fragen von Patienten und
Angehörigen beantworten.