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Engagiert im Projekt „Vertrauen lernen – Perspektiven finden“ des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) Dortmund (v. l.) : Friedhelm Hoffmann (Ehrenamtlicher), Karin Müller (Schuldnerberaterin beim SKM), Fethen Cherni (Ehrenamtliche), Alwin Buddenkotte (SKM-Geschäftsführer). Der Projekt gehörte jetzt zu den Preisträgern des Wettbewerbes „Engagment anerkennen“ der Freiwilligenagentur Dortmund (Foto: privat) |
Die Idee, verschuldeten
Jugendlichen ehrenamtliche, lebenserfahrene Paten an die Seite zu stellen,
kommt nicht nur bei den Betroffenen gut an. Das Projekt „Vertrauen lernen –
Perspektiven finden“ des Sozialdienstes Katholischer Männer (SKM) in Dortmund räumt
zur Zeit Sozialpreise ab. Nach dem diesjährigen Innovationsförderpreis des
SKM/SkF-Diözesanverbandes erhielt der caritative Fachverband jetzt auch eine
Auszeichnung im Wettbewerb „Engagement anerkennen“ der Freiwilligenagentur
Dortmund. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ließ es sich nicht nehmen, bei
der Preisverleihung im Dortmunder Rathaus dabei zu sein und dem SKM sowie den
anderen Preisträgern zu gratulieren. Die Veranstaltung fand im Rahmen der bundesweiten
Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt.
Das Projekt „Vertrauen lernen – Perspektiven finden“ unterstützt arbeitslose,
verschuldete Jugendliche und junge Menschen, Berufs- und Lebensperspektiven zu
entwickeln. Oftmals benötigen diese Menschen Unterstützung, die über eine reine
Schuldnerberatung hinausgeht. Aus diesem Grund hat der SKM Dortmund ein Konzept
entwickelt, in dem ehrenamtliche Paten den orientierungslosen jungen Menschen
Alltagskompetenzen vermitteln. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter werden unter
Berücksichtigung ihrer beruflichen und persönlichen Fähigkeiten in speziellen
Schulungen vorbereitet. Sie haben für die Jugendlichen unterschiedliche
Funktionen: Berufs- und Lebenswegeplaner, Behördenbegleiter, Haushalts- und
Finanzcoaches oder Sozialkompetenztrainer. Begleitet und koordiniert wird das
Projekt von Karin Müller, einer erfahrenen Schuldnerberaterin. Die
ehrenamtlichen Paten sind ausdrücklich keine spezialisierten Sozial- oder
Schuldnerberater, sondern Alltagsbegleiter, die aus ihrer Lebenserfahrung
schöpfen. Für die Schuldnerberatung sind hauptamtliche Beratungskräfte im SKM
Dortmund zuständig.