
Mehr als 2.000 Tote, tausende Verletzte und mehr als 80.000 Menschen obdachlos: Die indonesische Insel Sulawesi wurde Ende September nacheinander von einem Erdbeben, einem Tsunami und einem Vulkanausbruch verwüstet. Caritas international, das weltweit tätige Hilfswerk der deutschen Caritas, und seine indonesischen Partner stehen den Betroffenen zur Seite. Der Diözesan-Caritasverband Paderborn ruft zu Spenden für die Opfer auf. „Die Menschen dort brauchen unsere Solidarität“, sagt der Vorsitzende, Domkapitular Dr. Thomas Witt.
„Die Verwüstungen durch das Erdbeben im Hinterland sind extrem, hier liegt kein Stein mehr auf dem anderen“, beschreibt Dieter Rachbauer, Nothilfe-Koordinator von Caritas international, die Situation vor Ort. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist auch heute noch nicht absehbar. Schätzungen gehen davon aus, dass insgesamt rund 200.000 Menschen von der Katastrophe betroffen sind.
Nothilfeteams von Caritas international und ihre lokalen Partnerorganisationen sind vor Ort und verteilen sogenannte Familien-Sets. Diese enthalten Plastikplanen, dünne, faltbare Matratzen, Taschenlampen, Decken, Regenjacken und Nahrungsmittel (Reis, Tee, Zucker, Salz, Pflanzenöl, Kekse) sowie Küchenutensilien, Hygieneartikel und Moskitoschutzmittel.
Da auch viele Krankenhäuser zerstört worden sind, gestaltet sich die medizinische Versorgung sehr schwierig. Caritas international hat deshalb mehrere Teams ins Katastrophengebiet entsandt. Sie setzen sich aus Ärzten, Krankenpflegern, Hebammen und Pharmazeuten zusammen. Mit im Gepäck haben sie medizinisches Gerät und Medikamente.
Erst nach und nach gelangen die Rettungsteams auch in die schwer zugänglichen Gebiete.
Der Diözesan-Caritasverband Paderborn ruft zu Spenden für die Opfer des Tsunamis in Indonesien auf. Überweisungen sind möglich auf das Spendenkonto für Not- und Katastrophenhilfe des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn:
IBAN: DE 54 4726 0307 0000 0043 00
Bank für Kirche und Caritas
Stichwort „Indonesien“