|
|
|
Die neu ausgebildeten seelsorglichen Begleiter mit (von links) dem Vorsitzenden des Diözesan-Caritasverbandes, Domkapitular Dr. Thomas Witt, Projektreferent Ralf Nolte vom Diözesan-Caritasverband sowie Kursleiter Msgr. Ullrich Auffenberg (rechts). (Foto: cpd) |
Als
seelsorgliche Begleiter hat das Erzbistum Paderborn fünf Mitarbeiter in
Einrichtungen der stationären Hilfe beauftragt. Die Beauftragung durch Erzbischof
Hans-Josef Becker überreichte Domkapitular Dr. Thomas Witt, Vorsitzender des
Diözesan-Caritasverbandes Paderborn, in einem festlichen Gottesdienst in der
Kapelle des Hauses Maria Immaculata in Paderborn. Für die Begleitung von
Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen beauftragt wurden Mitarbeiter aus
Einrichtungen für Senioren in
Meschede, Paderborn, Kamen und Wenden
.
Dr. Thomas Witt dankte den neuen geistlichen Begleitern für ihre Bereitschaft,
sich zu engagieren. Er ermutigte sie, zuversichtlich an ihre neue Aufgabe
heranzugehen. Mancher habe vielleicht Angst davor, ob er oder sie den Sorgen
und dem Leid der zu begleitenden Menschen gewachsen sei, sagte Dr. Witt. Im
Vertrauen auf Gott könnten sie aber zu sich sagen: „Du kannst“.
Projektleiter Ralf Nolte vom Diözesan-Caritasverband Paderborn betonte, dass im
Zukunftsbild des Erzbistums Paderborn und auch im Schreiben „Gemeinsame Kirche
sein“ der deutschen Bischöfe bewusst die Verantwortung und Fähigkeiten vieler
Menschen hervorgehoben werden. Dieses Bewusstsein neu im gesellschaftlichen
Umfeld zu entfalten und eine menschendienliche Wirksamkeit zu erreichen, sei
ein zentraler kirchlicher Auftrag.
Seit dem Start des Projektes Ende 2013 wurden fünf Ausbildungskurse
durchgeführt und insgesamt 65 seelsorgliche Begleiter beauftragt.
Info
Seelsorgliche Begleitung
In einem bundesweit einmaligen Projekt fördert das Erzbistum seit 2013 bis
zu 50 Prozent der Stellenanteile der seelsorglichen Begleitung in kirchlichen
Einrichtungen der stationären Hilfe. Vorbereitet werden die neuen seelsorglichen
Begleiter in einem elf Monate dauernden und 129 Stunden umfassenden Kurs des
Diözesan-Caritasverbandes Paderborn. Der seelsorgliche Dienst erfolgt in
Abstimmung zwischen der Einrichtungsleitung und dem leitenden Pfarrer des
Pastoralverbundes, in dem die Einrichtung liegt.
Die Förderrichtlinie hat zunächst eine Gültigkeit bis 2016. Der Kirchensteuerrat
des Erzbistums stellte dazu einen Fördertopf von 1,5 Millionen Euro zur
Verfügung, den der Diözesan-Caritasverband verwaltet.
Alle Namen:
von links: Domkapitular Dr. Thomas Witt, Ralf Nolte, Petra Schröder, Marion
Asmuth, Ilona Schickentanz, Hiltrud Müller, Elisabeth Kahler, Marianne
Ahlemeyer und Msgr. Ullrich Auffenberg.
Liste der beauftragten seelsorglichen Mitarbeiter und ihre Einrichtungen:
|
Name |
Vorname |
Einrichtung |
Ort |
|
Ahlemeyer |
Marianne |
Haus St. Antonius |
Paderborn |
|
Asmuth |
Marion |
Haus St. Veronika und St. Antonius |
Paderborn |
|
Müller |
Hiltrud |
Seniorenzentrum Blickpunkt |
Meschede |
|
Schickentanz |
Ilona |
Altenzentrum Peter und Paul |
Kamen |
|
Schröder |
Petra |
Senioreneinrichtung Haus St. Elisabeth |
Wenden |