Springe zum Hauptinhalt
Arrow Online-Beratung
Mehr zum Thema mit Link zur Seite: 'Öffne die Lasche für weitere Informationen zu caritas.de'
close
Caritas Deutschland
Caritas international
Adressen
Umkreissuche
Jobs
Umkreissuche
Kampagne
Facebook caritas.de YouTube caritas.de Instagram caritas.de Linkedin caritas.de
close
Kostenlos, anonym und sicher!

Sie benötigen Hilfe?

  • Allgemeine Sozialberatung
  • Aus-/Rück- und Weiterwanderung
  • Behinderung und psychische Beeinträchtigung
  • Eltern und Familie
  • HIV und Aids
  • Hospiz- und Palliativberatung
  • Jungen- und Männerberatung
  • Kinder und Jugendliche
  • Kinder- und Jugend-Reha
  • Kuren für Mütter und Väter
  • Leben im Alter
  • Migration
  • Rechtliche Betreuung und Vorsorge
  • Schulden
  • Schwangerschaft
  • Straffälligkeit
  • Sucht
  • Trauerberatung
  • U25 Suizidprävention

Sie wollen wissen, wie die Online-Beratung funktioniert?

Inhalte filtern nach Thema
Mehr zum Thema mit Link zur Seite: 'aria-labelledby="header_logo_text"'
Caritasverband für das
Erzbistum Paderborn e.V.
  • startseite
  • aktuell + presse
    • Caritas-Publikationen
    • Caritas im Blick
    • Jahresbericht Akzente
    • Einblicke - Innovative Projekte der Caritas
    • Caritas in NRW
    • Sozialcourage - Regionalteil Erzbistum Paderborn
    • Themen und Projekte
    • Video-Wettbewerb Caritaskongress
    • JAZ - Jung & Alt = Zusammenhalt
    • #LuftHolChallenge!
    • Heiliges Jahr 2025 - Orte der Hoffnung
    • Vielfalts(t)räume
    • CariConnects
    • Unser Kreuz hat keine Haken
    • Fluthilfe im Erzbistum Paderborn
    • Gemeinsam Weitergehen! (GWG)
    • Projekt OPESA
    • Mittendrin - außen vor. Wem gehört die Stadt?
    • Termine
    • Presse
    • Libori
    • Jahreskampagne 2026
    • Organspende
    • Verschickungskinder
    Close
  • beraten + helfen
    • Alter / Pflege
    • Einrichtungen der Altenhilfe
    • Caritas-Sozialstationen
    • Projekt: PflegeWENDE – JETZT!
    • Offene soziale Altenarbeit
    • CariFair
    • CariFair - w jezyku polskim
    • Arbeit / Arbeitslosigkeit
    • Die Caritas bekämpft Arbeitslosigkeit
    • Jugendberufshilfe
    • Fonds zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit
    • Armut / Schulden
    • Existenzunterstützende Hilfen - Armutsbekämpfung
    • Schuldnerberatung
    • Sonderfonds für armutsorientierte Dienste
    • Behinderung
    • DACB - Angehörigenvertretung in der Behindertenhilfe
    • Peer-Beratung im Tandem-Modell
    • Gesundheit
    • Katholische Krankenhäuser
    • Kur- und Erholungshilfen
    • Migration, Asyl und Partizipation
    • Warum fliehen Menschen? - Fluchtursachen
    • Wer ist Flüchtling?
    • Von der Grenze bis zum Asylentscheid
    • Engagementförderung für Flüchtlinge
    • Rechtliche Betreuung
    • Schwangerschaftsberatung
    • Schwangerschaftsberatung im Erzbistum Paderborn
    • Kinder / Jugendliche / Familien
    • Tageseinrichtungen für Kinder
    • Erziehungs- und Familienhilfen
    • Adoptions- und Pflegekinderdienst
    • Fachberatung Kinderschutz für offene Ganztagsangebote in NRW
    • Kinderrechtekalender
    • Der Kinderschutzparcours
    • Sterben / Trauer
    • Soziale Notlagen
    • Allgemeine Sozialberatung
    • Häusliche Gewalt
    • Wohnungslosenhilfe
    • Straffälligenhilfe
    • Sucht
    • Ich brauche Hilfe
    Close
  • engagieren + spenden
    • Aktion Lichtblicke
    • Caritas-Mitglied werden
    • CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn
    • Ehrenamt
    • Caritassammlungen
    • Kollekte zum Caritas-Sonntag
    • Internationale Projekte
    • Unterstützung für Schwester Annie
    • Medizinische Ambulanz Kamishli
    • Hilfe für Kinder in Osteuropa
    • Hilfe für Opfer des Ukraine-Krieges
    • youngcaritas im Erzbistum Paderborn
    • Soziales Engagement von Unternehmen
    Close
  • arbeiten + lernen
    • Arbeitsrechtliche Vertrauensleute
    • Bundesfreiwilligendienst
    • Tätigkeitsfelder
    • Freie Plätze
    • Taschengeld, Urlaub und mehr
    • Bildungs- und Begleitangebote
    • Weitere Informationen
    • Videos und mehr
    • Fortbildung
    • In Führung gehen
    • Profilbildung
    • Gesundheits- u. Pflegeberufe
    • Stipendium Pflegepädagogik
    • Schlichtungsstelle
    • Seelsorge in Einrichtungen
    • Stellenmarkt
    • ZGAST
    • ZBUST
    • Versicherungsschutz
    Close
  • über uns
    • Caritas allgemein
    • Diözesan-Caritasverband Paderborn
    • Vorstand und Diözesan-Caritasrat
    • Qualitätsmanagement im DiCV Paderborn
    • Familienfreundliches Unternehmen
    • Transparenz
    • Caritas- und Fachverbände
    • SkF-SKM
    • News
    • Über uns
    • Fachverbände vor Ort
    • Engagement
    • Caritas-Geschichte
    • Geschichtlicher Überblick
    • "Caritas-Pioniere" im Erzbistum Paderborn
    • Buch zum Jubiläum: "100 Jahre - 100 Orte"
    • Caritas: english, francais,espanol, polski
    • Pastoral der Caritas
    • Fachdienst Caritaskoordination
    • Seelsorgliche Begleitungen in den Einrichtungen stationärer Hilfe
    • Hinweisgeberschutzgesetz
    • Umgang mit Sexualisierter Gewalt:
    • Prävention
    • Intervention
    • Intervention – Unterstützung bei aktuell auftretenden (Verdachts-) Situationen mit (sexualisierter) Gewalt
    • Nachhaltigkeit in der Geschäftsstelle
    Close
  • für experten
    • Diözesaner Ethikrat
    • Info zu Fördermitteln
    • CariNet
    Close
Suche
Home
Filter
  • startseite
  • aktuell + presse
    • Caritas-Publikationen
      • Caritas im Blick
      • Jahresbericht Akzente
      • Einblicke - Innovative Projekte der Caritas
      • Caritas in NRW
      • Sozialcourage - Regionalteil Erzbistum Paderborn
    • Themen und Projekte
      • Video-Wettbewerb Caritaskongress
      • JAZ - Jung & Alt = Zusammenhalt
      • #LuftHolChallenge!
      • Heiliges Jahr 2025 - Orte der Hoffnung
      • Vielfalts(t)räume
      • CariConnects
      • Unser Kreuz hat keine Haken
        • Informationen
        • Handeln
        • Positionen
        • Materialien
      • Fluthilfe im Erzbistum Paderborn
      • Gemeinsam Weitergehen! (GWG)
        • moving forward together!
        • Avançons ensemble !)
        • ¡Avancemos juntos!
        • рухаємось вперед разом!
        • GWG - Arabische Sprachfassung
      • Projekt OPESA
      • Mittendrin - außen vor. Wem gehört die Stadt?
    • Termine
    • Presse
    • Libori
    • Jahreskampagne 2026
    • Organspende
    • Verschickungskinder
  • beraten + helfen
    • Alter / Pflege
      • Einrichtungen der Altenhilfe
      • Caritas-Sozialstationen
      • Projekt: PflegeWENDE – JETZT!
      • Offene soziale Altenarbeit
      • CariFair
        • Für Pflegebedürftige und Angehörige
        • Für Haushalts- und Betreuungskräfte
        • Für Träger, Einrichtungen und Dienste der Caritas
      • CariFair - w jezyku polskim
        • Dla podopiecznych i członków rodziny
        • Dla personelu opiekuńczego
        • Dla podmiotów, placówek i oddziałów Caritasu
    • Arbeit / Arbeitslosigkeit
      • Die Caritas bekämpft Arbeitslosigkeit
      • Jugendberufshilfe
      • Fonds zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit
    • Armut / Schulden
      • Existenzunterstützende Hilfen - Armutsbekämpfung
      • Schuldnerberatung
      • Sonderfonds für armutsorientierte Dienste
    • Behinderung
      • DACB - Angehörigenvertretung in der Behindertenhilfe
      • Peer-Beratung im Tandem-Modell
    • Gesundheit
      • Katholische Krankenhäuser
      • Kur- und Erholungshilfen
        • Sammeln für die Müttergenesung
        • Aktuelle Spendenprojekte der Müttergenesung
        • Kuren für pflegende Angehörige
        • Projekt Begleitangebote für Pflegebedürftige
        • Projekt Kurberatung für pflegende Angehörige
    • Migration, Asyl und Partizipation
      • Warum fliehen Menschen? - Fluchtursachen
      • Wer ist Flüchtling?
      • Von der Grenze bis zum Asylentscheid
      • Engagementförderung für Flüchtlinge
    • Rechtliche Betreuung
    • Schwangerschaftsberatung
      • Schwangerschaftsberatung im Erzbistum Paderborn
    • Kinder / Jugendliche / Familien
      • Tageseinrichtungen für Kinder
      • Erziehungs- und Familienhilfen
      • Adoptions- und Pflegekinderdienst
      • Fachberatung Kinderschutz für offene Ganztagsangebote in NRW
      • Kinderrechtekalender
      • Der Kinderschutzparcours
    • Sterben / Trauer
    • Soziale Notlagen
      • Allgemeine Sozialberatung
      • Häusliche Gewalt
      • Wohnungslosenhilfe
      • Straffälligenhilfe
    • Sucht
    • Ich brauche Hilfe
  • engagieren + spenden
    • Aktion Lichtblicke
    • Caritas-Mitglied werden
    • CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn
    • Ehrenamt
    • Caritassammlungen
    • Kollekte zum Caritas-Sonntag
    • Internationale Projekte
      • Unterstützung für Schwester Annie
      • Medizinische Ambulanz Kamishli
      • Hilfe für Kinder in Osteuropa
      • Hilfe für Opfer des Ukraine-Krieges
    • youngcaritas im Erzbistum Paderborn
    • Soziales Engagement von Unternehmen
  • arbeiten + lernen
    • Arbeitsrechtliche Vertrauensleute
    • Bundesfreiwilligendienst
      • Tätigkeitsfelder
      • Freie Plätze
      • Taschengeld, Urlaub und mehr
      • Bildungs- und Begleitangebote
      • Weitere Informationen
      • Videos und mehr
    • Fortbildung
      • In Führung gehen
    • Profilbildung
    • Gesundheits- u. Pflegeberufe
      • Stipendium Pflegepädagogik
    • Schlichtungsstelle
    • Seelsorge in Einrichtungen
    • Stellenmarkt
    • ZGAST
    • ZBUST
    • Versicherungsschutz
  • über uns
    • Caritas allgemein
    • Diözesan-Caritasverband Paderborn
      • Vorstand und Diözesan-Caritasrat
      • Qualitätsmanagement im DiCV Paderborn
      • Familienfreundliches Unternehmen
    • Transparenz
    • Caritas- und Fachverbände
    • SkF-SKM
      • News
      • Über uns
        • Diözesangeschäftsstelle
        • Diözesanvorstand
        • Netzwerk Diözesangeschäftsstelle SkF / SKM
        • Organisationsstruktur SkF / SKM
        • SkF Geschäftsstellen - Kontaktdaten
        • SKM Geschäftsstellen - Kontaktdaten
        • Materialien und Arbeitshilfen
        • Leitbild der SkF-Zentrale
      • Fachverbände vor Ort
      • Engagement
    • Caritas-Geschichte
      • Geschichtlicher Überblick
      • "Caritas-Pioniere" im Erzbistum Paderborn
      • Buch zum Jubiläum: "100 Jahre - 100 Orte"
    • Caritas: english, francais,espanol, polski
    • Pastoral der Caritas
      • Fachdienst Caritaskoordination
      • Seelsorgliche Begleitungen in den Einrichtungen stationärer Hilfe
    • Hinweisgeberschutzgesetz
    • Umgang mit Sexualisierter Gewalt:
      • Prävention
      • Intervention
      • Intervention – Unterstützung bei aktuell auftretenden (Verdachts-) Situationen mit (sexualisierter) Gewalt
    • Nachhaltigkeit in der Geschäftsstelle
  • für experten
    • Diözesaner Ethikrat
    • Info zu Fördermitteln
    • CariNet
  • Sie sind hier:
  • startseite
  • Ethische Bildung
Mehr zum Thema mit Link zur Seite: 'Caritas-Jahreskampagne 2026'
Mehr zum Thema mit Link zur Seite: 'Caritas-Jahreskampagne 2026'
Mehr zum Thema mit Link zur Seite: 'Caritas-Jahreskampagne 2026'
  • startseite
  • aktuell + presse
    • Caritas-Publikationen
      • Caritas im Blick
      • Jahresbericht Akzente
      • Einblicke - Innovative Projekte der Caritas
      • Caritas in NRW
      • Sozialcourage - Regionalteil Erzbistum Paderborn
    • Themen und Projekte
      • Video-Wettbewerb Caritaskongress
      • JAZ - Jung & Alt = Zusammenhalt
      • #LuftHolChallenge!
      • Heiliges Jahr 2025 - Orte der Hoffnung
      • Vielfalts(t)räume
      • CariConnects
      • Unser Kreuz hat keine Haken
        • Informationen
        • Handeln
        • Positionen
        • Materialien
      • Fluthilfe im Erzbistum Paderborn
      • Gemeinsam Weitergehen! (GWG)
        • moving forward together!
        • Avançons ensemble !)
        • ¡Avancemos juntos!
        • рухаємось вперед разом!
        • GWG - Arabische Sprachfassung
      • Projekt OPESA
      • Mittendrin - außen vor. Wem gehört die Stadt?
    • Termine
    • Presse
    • Libori
    • Jahreskampagne 2026
    • Organspende
    • Verschickungskinder
  • beraten + helfen
    • Alter / Pflege
      • Einrichtungen der Altenhilfe
      • Caritas-Sozialstationen
      • Projekt: PflegeWENDE – JETZT!
      • Offene soziale Altenarbeit
      • CariFair
        • Für Pflegebedürftige und Angehörige
        • Für Haushalts- und Betreuungskräfte
        • Für Träger, Einrichtungen und Dienste der Caritas
      • CariFair - w jezyku polskim
        • Dla podopiecznych i członków rodziny
        • Dla personelu opiekuńczego
        • Dla podmiotów, placówek i oddziałów Caritasu
    • Arbeit / Arbeitslosigkeit
      • Die Caritas bekämpft Arbeitslosigkeit
      • Jugendberufshilfe
      • Fonds zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit
    • Armut / Schulden
      • Existenzunterstützende Hilfen - Armutsbekämpfung
      • Schuldnerberatung
      • Sonderfonds für armutsorientierte Dienste
    • Behinderung
      • DACB - Angehörigenvertretung in der Behindertenhilfe
      • Peer-Beratung im Tandem-Modell
    • Gesundheit
      • Katholische Krankenhäuser
      • Kur- und Erholungshilfen
        • Sammeln für die Müttergenesung
        • Aktuelle Spendenprojekte der Müttergenesung
        • Kuren für pflegende Angehörige
        • Projekt Begleitangebote für Pflegebedürftige
        • Projekt Kurberatung für pflegende Angehörige
    • Migration, Asyl und Partizipation
      • Warum fliehen Menschen? - Fluchtursachen
      • Wer ist Flüchtling?
      • Von der Grenze bis zum Asylentscheid
      • Engagementförderung für Flüchtlinge
    • Rechtliche Betreuung
    • Schwangerschaftsberatung
      • Schwangerschaftsberatung im Erzbistum Paderborn
    • Kinder / Jugendliche / Familien
      • Tageseinrichtungen für Kinder
      • Erziehungs- und Familienhilfen
      • Adoptions- und Pflegekinderdienst
      • Fachberatung Kinderschutz für offene Ganztagsangebote in NRW
      • Kinderrechtekalender
      • Der Kinderschutzparcours
    • Sterben / Trauer
    • Soziale Notlagen
      • Allgemeine Sozialberatung
      • Häusliche Gewalt
      • Wohnungslosenhilfe
      • Straffälligenhilfe
    • Sucht
    • Ich brauche Hilfe
  • engagieren + spenden
    • Aktion Lichtblicke
    • Caritas-Mitglied werden
    • CaritasStiftung für das Erzbistum Paderborn
    • Ehrenamt
    • Caritassammlungen
    • Kollekte zum Caritas-Sonntag
    • Internationale Projekte
      • Unterstützung für Schwester Annie
      • Medizinische Ambulanz Kamishli
      • Hilfe für Kinder in Osteuropa
      • Hilfe für Opfer des Ukraine-Krieges
    • youngcaritas im Erzbistum Paderborn
    • Soziales Engagement von Unternehmen
  • arbeiten + lernen
    • Arbeitsrechtliche Vertrauensleute
    • Bundesfreiwilligendienst
      • Tätigkeitsfelder
      • Freie Plätze
      • Taschengeld, Urlaub und mehr
      • Bildungs- und Begleitangebote
      • Weitere Informationen
      • Videos und mehr
    • Fortbildung
      • In Führung gehen
    • Profilbildung
    • Gesundheits- u. Pflegeberufe
      • Stipendium Pflegepädagogik
    • Schlichtungsstelle
    • Seelsorge in Einrichtungen
    • Stellenmarkt
    • ZGAST
    • ZBUST
    • Versicherungsschutz
  • über uns
    • Caritas allgemein
    • Diözesan-Caritasverband Paderborn
      • Vorstand und Diözesan-Caritasrat
      • Qualitätsmanagement im DiCV Paderborn
      • Familienfreundliches Unternehmen
    • Transparenz
    • Caritas- und Fachverbände
    • SkF-SKM
      • News
      • Über uns
        • Diözesangeschäftsstelle
        • Diözesanvorstand
        • Netzwerk Diözesangeschäftsstelle SkF / SKM
        • Organisationsstruktur SkF / SKM
        • SkF Geschäftsstellen - Kontaktdaten
        • SKM Geschäftsstellen - Kontaktdaten
        • Materialien und Arbeitshilfen
        • Leitbild der SkF-Zentrale
      • Fachverbände vor Ort
      • Engagement
    • Caritas-Geschichte
      • Geschichtlicher Überblick
      • "Caritas-Pioniere" im Erzbistum Paderborn
      • Buch zum Jubiläum: "100 Jahre - 100 Orte"
    • Caritas: english, francais,espanol, polski
    • Pastoral der Caritas
      • Fachdienst Caritaskoordination
      • Seelsorgliche Begleitungen in den Einrichtungen stationärer Hilfe
    • Hinweisgeberschutzgesetz
    • Umgang mit Sexualisierter Gewalt:
      • Prävention
      • Intervention
      • Intervention – Unterstützung bei aktuell auftretenden (Verdachts-) Situationen mit (sexualisierter) Gewalt
    • Nachhaltigkeit in der Geschäftsstelle
  • für experten
    • Diözesaner Ethikrat
    • Info zu Fördermitteln
    • CariNet

Ethische Bildung

Ethische Bildung ist ein zentraler Bestandteil der Profil- und Personalentwicklung in der Caritas. Der Diözesan-Caritasverband (DiCV) Paderborn unterstützt Führungskräfte und Mitarbeitende dabei, ethische Fragestellungen im beruflichen Alltag reflektiert und verantwortungsvoll zu gestalten.

Ein zentrales Format ist der caritas.diskurs Ethik, eine Fachveranstaltung, die aktuelle ethische Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitswesen aufgreift und Raum für Austausch, Reflexion und Positionierung bietet.

Die ethische Bildungsarbeit des DiCV ist eng mit dem Diözesanen Ethikrat vernetzt. Seine Empfehlungen und Stellungnahmen fließen in die Konzeption von Bildungsangeboten ein. Weitere Informationen zum Ethikrat und seiner Empfehlungen und Angebote finden Sie hier.

 

CaritasDiskursEthik

Kein Allheilmittel, aber ein Mosaikstein

Caritas-Diskurs EthikDiskutierten beim Caritas-Diskurs Ethik (v. l.): Prof. Dr. Peter Schallenberg, Prof. Dr. Birgit Leyendecker, Schwester Dr. Magdalena Mikus, (Ethikrat), Kathrin Waldhoff, Diözesan-Caritasdirektor Ralf Nolte, Johannes Kudera und Eva Maria Müller (Diözesan-Caritasverband).(Foto: cpd/Markus Jonas)

Mit ethischen Aspekten bei der Gewinnung und Bindung von internationalen Pflegefachkräften hat sich der 16. Paderborner Caritas-Diskurs Ethik auf Einladung des Diözesanen Ethikrates für das Erzbistum Paderborn auseinandergesetzt. Angesichts eines "immer spürbarer und drückender" werdenden Fachkräftemangels im Gesundheits- und Pflegesystem sei man zunehmend auf internationale Pflegekräfte angewiesen, stellte Diözesan-Caritasdirektor Ralf Nolte bei der Tagung im Paderborner Liborianum vor rund 50 Teilnehmenden aus sozialen Einrichtungen, Diensten und Verbänden fest. Aktuell stammten bereits mehr als 15 Prozent der Erwerbstätigen in Gesundheits- und Pflegeberufen aus dem Ausland. "Die aktuellen Standards unserer Pflege wären gar nicht aufrecht zu erhalten, wenn wir nicht auf Menschen mit Migrationshintergrund zurückgreifen könnten", sagte Nolte. Doch: "Es reicht nicht, einfach nur Arbeitsverträge abzuschließen." Internationale Fachkräfte bräuchten Unterstützung bei der Integration. "Wir sind moralisch verpflichtet, sie beruflich und menschlich zu fördern und sie zu befähigen, sich in unseren Einrichtungen und in unserer Gesellschaft zurecht zu finden."

 Kathrin Waldhoff, Mitglied des Diözesanen Ethikrates, betonte, nicht alles, was möglich sei, sei auch zulässig. "Wir stehen vor der enormen Herausforderung, die Fachkräfte, die von weither zu uns kommen, gut zu integrieren", so Waldhoff. 

Birgit LeyendeckerProf. Dr. Birgit Leyendecker mahnte eine faire Gewinnung von internationalen Fachkräften an, die sowohl die Interessen der Zuwanderer als auch die der Herkunftsländer berücksichtige.(Foto: cpd/Markus Jonas)

Prof. Dr. Birgit Leyendecker, Entwicklungspsychologin an der Ruhr-Universität Bochum und Mitglied im Sachverständigenrat für Integration und Migration der Bundesregierung, betonte, es brauche Zuwanderung in den Pflegebereich. Gleichzeitig würden dabei in Deutschland aber auch zu viele Potenziale verschenkt. Viel zu langwierig seien etwa die Anerkennungsverfahren für nicht in der EU ausgebildeten Ärztinnen und Ärzte. Diese dauerten zwischen 18 und 36 Monaten - damit werde Deutschland für Bewerber unattraktiv. "Wir müssen eine Balance finden zwischen der Sicherheit, dass keine Approbationen oder Ausbildungsbescheinigungen gefälscht werden, und einer schnelleren Anerkennung." Problematisch seien auch Vorurteile in der deutschen Bevölkerung und eine gewisse Polemik im Wahlkampf. "Wenn Migration nur als Bedrohung angesehen wird, dann gelingt es uns nicht, Fachkräfte hierherzuholen und sie auch hier zu behalten", so Leyendecker. Vielmehr seien eine verbesserte Willkommenskultur und verstärkte Integrationsanstrengungen sowie attraktivere Arbeitsbedingungen notwendig. Eine faire Gewinnung von internationalen Fachkräften müsse zudem sowohl die Interessen der Zuwanderer berücksichtigen, als auch die der Herkunftsländer. Keinesfalls dürfe die medizinische Versorgung im Herkunftsland durch einen "Braindrain" gefährdet werden.

Peter SchallenbergProf. Dr. Peter Schallenberg verwies auf das Recht auf Familiennachzug von internationalen Fachkräften.(Foto: cpd/Markus Jonas)

Der Moraltheologe und Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Peter Schallenberg wies darauf hin, dass Gesundheit und Pflege in einer Marktwirtschaft nie von selbst funktionierten. "Da gibt es ein ständiges Marktversagen." Der Staat müsse im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft regulierend in den Gesundheitsmarkt eingreifen. Die Gewinnung internationaler Fachkräfte leide in Deutschland aber darunter, dass es "eine unglückselige Mischung von Asylrecht und Wirtschaftsmigration" gebe. Andere Staaten wie etwa Australien oder Kanada seien "zupackender" in der Anwerbung von Fachleuten aus dem Ausland. Unbedingt zu beachten sei die Menschenwürde Arbeitsuchender aus dem Ausland, vor allem in Bezug auf faire Bezahlung und angemessene Arbeitsbedingungen, aber etwa auch im Bereich des Rechts auf Familiennachzug. Da dürfe es nicht zu Zuständen wie in der Fleischindustrie kommen, so Schallenberg.

 Christian Jostes, Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE), betonte, die Integration ausländischer Pflegekräfte könne nur ein Mosaikstein sein in einem Strauß von Maßnahmen zur Lösung des Problems des Fachkräftemangels. "Die Rekrutierung ausländischer Pflegekräfte ist weder Allheilmittel noch eine nachhaltige Lösung für die strukturellen Probleme des Pflegesektors in Deutschland", so Jostes, dessen Verbund aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter rund 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Er berichtete von einem gemeinsamen Projekt mehrerer Krankenhäuser in den Kreisen Paderborn und Höxter in Kooperation mit Bundesagentur für Arbeit und Kreis Paderborn zur Gewinnung ausländischer Pflegefachkräfte. Im Kreis Höxter wurden dabei 14 Inderinnen etwa für die Geriatrie, die ambulante Pflege und ein Seniorenhaus gewonnen. Damit verbunden sei für die KHWE nicht nur die Suche nach Wohnungen, Hilfe bei deren Ausstattung und Organisation von Sprachkursen mit dem Abschluss B2 gewesen. Auch eine Einführung in den deutschen Alltag erhielten die Inderinnen: etwa zum Einkaufen, der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und natürlich: zur richtigen Mülltrennung. Am wichtigsten sei aber die herzliche Aufnahme und die Integration in die Pflegeteams gewesen, berichtete Christian Jostes. Eine Herausforderung für die Zukunft sei es, für die Pflegekräfte aus einem ganz anderen Kulturkreis eine neue Heimat zu schaffen und auch den Nachzug der Familie zu regeln.

 In der regen Diskussion der Teilnehmenden zeigte sich, dass die Integration internationaler Pflegekräfte für viele Einrichtungen nicht nur eine fachliche, sondern auch ethische Herausforderung darstellt. Dr. Johannes Kudera, Geschäftsführer des Diözesanen Ethikrates, verwies dazu auf Stellungnahmen des Ethikrates von 2018 und 2023. Auch den Staat wolle man nicht aus der Verantwortung entlassen, einen allseits fairen und ethischen Rahmen für internationale Pflegefachkräfte zu schaffen, sagte Kudera. Für diese, wie für ihre deutschen Kolleginnen und Kollegen beklagte er, dass die Politik zur Stärkung der Pflege noch immer viel zu wünschen übrig lasse.  

Info

 Der Diözesane Ethikrat für das Erzbistum Paderborn setzt sich aus Expertinnen und Experten vornehmlich der Fachrichtungen Medizin, Pflege, Theologie, Sozial- und Rechtswissenschaften zusammen. Er erarbeitet Empfehlungen zu ethischen Fragestellungen, insbesondere der Medizin- und Bioethik, fördert die Qualität ethischer Beratungen und Entscheidungen und berät kirchliche Einrichtungen und Dienste im Erzbistum Paderborn. Angebunden ist der Diözesane Ethikrat an den Caritasverband für das Erzbistum Paderborn. Stellungnahmen des Ethikrates und mehr Infos: www.caritas-paderborn.de/fuer-experten/dioezesaner-ethikrat

Was dürfen, was sollen, was können wir tun?

Caritas-Diskurs Ethik zum „heikle Thema“ Suizidassistenz - Gruppenfoto der ReferentenDiskutierten beim Caritas-Diskurs Ethik das „heikle Thema“ Suizidassistenz (v. l.): Michael Mendelin (Caritas), Prof. Dr. Martin Rehborn, Diözesan-Caritasdirektor Ralf Nolte, Prof. Dr. Barbara Schneider, Klaus Klother (Vorsitzender Diözesaner Ethikrat), Prof. Dr. Franz-Josef Bormann und Dr. Johannes Kudera, Geschäftsführer des Diözesanen Ethikrats.(Foto: cpd / Markus Jonas)

Mit dem Thema "Suizidassistenz" hat sich der 15. Paderborner Caritas-Diskurs Ethik auf Einladung des Diözesanen Ethikrates für das Erzbistum Paderborn auseinandergesetzt. Dies sei "ein herausforderndes und heikles Thema", stellte Diözesan-Caritasdirektor Ralf Nolte bei der Tagung in der Katholischen Akademie Schwerte fest. "Was dürfen, was sollen, was können wir?" Eine juristisch-ethische Orientierung für kirchliche Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen im Hinblick auf die aktuelle Rechtslage stand im Mittelpunkt der Referate und Diskussionen.

Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts 2020 und einer "Nicht-Entscheidung" des Deutschen Bundestages am 6. Juli dieses Jahres bestehe eine Gesetzeslücke, die es grundsätzlich jedem erlaube, Sterbewilligen beim Sterben zu helfen, kritisierte Nolte. Ungeregelt sei zudem, welche Schritte vor einer Suizidassistenz zu gehen seien, um festzustellen, dass es sich wirklich um eine freiverantwortliche Entscheidung handele. "Wir befinden uns in einem moralischen Dilemma", sagte Nolte. Schließlich seien Sterbewünsche in hohem Maße Veränderungen unterworfen und könnten oftmals mit einem gleichzeitigen Lebenswillen einhergehen. 

Klaus Klother, Vorsitzender des Diözesanen Ethikrates, sagte, es fehle an Orientierung bei Geschäftsführungen und Mitarbeitern in Altenheimen und Krankenhäusern. Aber: "Der Alltag wartet nicht auf politische oder ethische Diskussionen." Gleichzeitig "müssen wir als Gesellschaft verhindern, dass assistierter Suizid zum Regelfall wird", so Klother.  

Prof. Dr. Martin RehbornProf. Dr. Martin Rehborn(Foto: cpd / Markus Jonas)

Der Medizinrechtler Prof. Dr. Martin Rehborn, Honorarprofessor der Universität Köln, befasste sich mit der Frage "Was dürfen wir?". Denn mit dem Urteil von 2020 habe das Bundesverfassungsgericht sein Verfassungsverständnis völlig geändert. Habe 1975 noch die juristische Auffassung vorgeherrscht, dass niemand das Recht habe, über sein Leben zu verfügen, habe das oberste deutsche Gericht nun aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht im Gegenteil gefolgert, dass jeder das Recht dazu habe, so Rehborn. Aktuell sei daher die Beihilfe zum Suizid nicht strafbar, unabhängig von der Lebenssituation des Suizidenten. Voraussetzung sei "nur" dessen freiverantwortliche Entscheidung. Strafbar sei aber nach wie vor eine Tötung auf Verlangen - wobei aber durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs 2022 die Grenze zwischen Tötung und Assistenz verschoben worden sei. Eine Tötung auf Verlangen soll demnach nicht vorliegen, wenn der Suizident "nach dem Tatbeitrag" des Gehilfen den Tod noch verhindern könnte, so Prof. Dr. Martin Rehborn. Aber: "Niemand kann zur Suizidassistenz gezwungen werden. Das gebietet die Gewissensfreiheit." 

Prof. Dr. Franz-Josef Bormann Prof. Dr. Franz-Josef Bormann (Foto: cpd / Markus Jonas)

Mit den moralischen Implikationen einer Suizidassistenz und der Frage "Was sollen wir?" befasste sich der Tübinger Moraltheologe Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Mitglied des diözesanen wie auch des Deutschen Ethikrates. Bormann betonte, man müsse strikt unterscheiden zwischen der "moralisch gebotenen Hilfe beim Sterben" und der "moralisch unzulässigen Hilfe zum Sterben". Entsprechend müsse die Suizidprävention gestärkt und ein legislatives Schutzkonzept installiert werden. In katholischen Pflegeeinrichtungen solle eine "Kultur des Sterbens" implementiert und Leitlinien für die Mitarbeiter entwickelt werden, schlug Bormann vor, ebenso für die psychischen Nöte von Sterbenden und für eine empathische Begleitung sensibilisiert werden. "Was wir nicht tun sollten: An Suizidhandlungen mitwirken", betonte Bormann. Das sei aus Sicht der Kirche niemals gerechtfertigt. Gleichwohl müsse man an der Seite von Suizidgefährdeten stehen und sie mitfühlend begleiten. Als Folge der "weltweit einzigartigen liberalen Rechtsprechung" des Bundesverfassungsgerichts befürchtet der Moraltheologe nun eine Zunahme von Suiziden. "Was erlaubt ist, steigt auch zahlenmäßig an." Zudem sei es wohl infolge der "abenteuerlichen Rechtsprechung" des Bundesgerichtshofs von 2022 nur noch eine Frage der Zeit, bis der Paragraph 216 Strafgesetzbuch, der eine Tötung auf Verlangen verbiete, abgeschafft werde. 

Prof. Dr. Barbara SchneiderProf. Dr. Barbara Schneider(Foto: cpd / Markus Jonas)

Was können wir tun? Dieser Frage stellte sich Prof. Dr. Barbara Schneider, seit 2016 Leiterin des "Nationalen Suizidpräventionsprogramms" und Chefärztin der Abteilung Abhängigkeitserkrankungen, Psychiatrie und Psychotherapie der LVR-Klinik Köln. "Akute lebensgefährdende Phasen bestehen nur für kurze Zeit", sagte sie. Die Beständigkeit eines Suizidwunsches richtig einzuschätzen sei deshalb "sehr schwierig". Prof. Dr. Schneider räumte mit einigen "Mythen" auf, die etwa unter Juristen oder Politikern kursieren: So könne weder in zwei Gesprächen die Dauerhaftigkeit von Suizidvorstellungen geklärt, noch zwischen "Affektsuiziden" und "wohlüberlegten" Suiziden unterschieden werden. Auch könne die Liberalisierung nicht sogenannte "Brutalsuizide" verhindern. "Das ist komplett falsch." Vielmehr sei in Ländern mit liberaler Regelung ein deutlicher Anstieg von Suiziden zu beobachten. Problematisch an der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 2020 sei, dass dieses lediglich "Freiverantwortlichkeit" voraussetze, bisher aber wissenschaftlich nicht geklärt sei, inwieweit sich Menschen im suizidalen Prozess überhaupt frei, unabhängig und wohlüberlegt entscheiden können. Barbara Schneider rief dazu auf, die Suizidprävention zu stärken. "Es muss vermittelt werden, dass Suizid meist nicht ein Akt des freien Willens mit Kontrolle über die eigene Lebenssituation ist", sagte Schneider.

Dr. Johannes KuderaDr. Johannes Kudera(Foto: cpd / Markus Jonas)

Dr. Johannes Kudera, Geschäftsführer des Diözesanen Ethikrates, machte geltend, dass ein freiheitlicher Rechtsstaat auch die Möglichkeit biete, dass bestimmte, legalisierte Möglichkeiten - wie die Suizidassistenz - von einzelnen Einrichtungsträgern nicht ausgeführt werden. Eine plurale Gesellschaft müsse kirchlichen Einrichtungen die Möglichkeit bieten, den Weg der Suizidassistenz nicht mitzugehen.

Die Illusion vom selbstbestimmten Leben

"Wie gehen wir mit Menschen um, die sterben oder sterben möchten?" Kein leichtes Thema, das der 14. Paderborner caritas.diskurs Ethik in der Katholischen Akademie Schwerte behandelte. 80 Interessierte aus unterschiedlichen Caritas-Einrichtungen im Erzbistum Paderborn nahmen teil. "Das zeigt, wie wichtig das Thema ist", betonte der Vorsitzende des Diözesanen Ethikrates, Thomas Becker. Ein Auslöser für die Veranstaltung war ein Urteil des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom Februar 2020. Das Recht auf Selbstbestimmung beinhaltet demnach - verkürzt gesagt - auch die Hilfe zum Sterben durch Dritte. Dr. Johannes Kudera, Geschäftsführer des Diözesanen Ethikrates beim Caritasverband für das Erzbistum Paderborn, sagte mit Blick auf die daraus resultierende politische Diskussion: Man gehe im Parlament so vor, als ob Selbstbestimmung ein absoluter Wert wäre. "Für uns als christlicher Verband ist das nicht so."

Caritas Diskurs Ethik zum Thema Assistierter SuizidBefassten sich mit dem assistierten Suizid (von links): Josef Lüttig, Vorstandsvorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes, Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Dr. Petra Kutscheid, Dr. Johannes Alexander Kudera, Geschäftsführer des Diözesanen Ethikrates beim Diözesan-Caritasverband, Prof. Dr. Winfried Hardinghaus sowie der Vorsitzende des Ethikrates, Thomas Becker beim 14. caritas.diskurs Ethikcpd / Wolfgang Maas

Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Chefarzt der Klinik für Palliativmedizin im Franziskus-Krankenhaus Berlin und Leiter des Zentrums für Palliativmedizin der Nils-Stensen-Kliniken, erläuterte seine Thesen zu der Frage "Was brauchen wir für ein gutes Sterben?" Zunächst müsse man die Öffentlichkeit über die Palliativmedizin und Hospize informieren. Denn laut einer Umfrage des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbands von 2017 wissen nur 18 Prozent der Deutschen, dass ein Hospiz kostenlos für Patienten ist. Hier bestehe ein Nachholbedarf an Informationen. 

Neben der psychischen und physischen Behandlung müssten auch soziale und spirituelle Aspekte berücksichtigt werden. Das Ziel sei, dass Menschen "nicht durch unsere Hand, sondern an unserer Hand sterben", betonte Hardinghaus. Insgesamt müsse die Gesellschaft anerkennen, dass "leidvolles Leben nicht zwangsläufig menschenunwürdig" sei. Gerade katholische Einrichtungen wie Seniorenzentren sieht der Mediziner "als Schutzräume".

"Selbstbestimmung bis zuletzt - eine Utopie?" hatte die Medizinerin Dr. Petra Kutscheid ihren Vortrag überschrieben. "Selbstbestimmung wird mit assistiertem Suizid gleichgesetzt", so die Referentin. Viele wollten autonom über den eigenen Tod entscheiden. Dabei werde Autonomie oft als Autarkie, als völlige Unabhängigkeit von äußeren Einflüssen, missverstanden. Viele Menschen wollten leben, ohne auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, sagte die Palliativärztin und Medizinethikerin. Doch Hilfe könne ebenso Freiheit bedeuten, wie das Beispiel des Physikers Stephen Hawking zeige. Er konnte arbeiten, weil Menschen und Technik ihn unterstützten.

Petra Kutscheid plädierte für eine Therapieziel-Änderung hin zur Palliativbehandlung. Dies sei dann nötig, wenn "Ärzte den Patienten nicht mehr nützen, sondern nur noch schaden". Zudem haben Patienten das Recht, selbst sinnvolle Maßnahme abzulehnen. "Aber sie müssen umfassend informiert sein, um abwägen zu können." Ohnehin sei Kommunikation sehr wichtig und wertvoll. Die Aussage "Ich will leben, aber nicht so" sei häufig "ein Hilferuf nach guter Behandlung", aber eben nicht nach dem Tod.

Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Mitglied des Deutschen und des Diözesanen Ethikrats, ging in seinem Abschluss-Referat auf das "Leitbild des natürlichen Todes" ein. Nachdem er die zentralen Argumente bezüglich der Suizidassistenz entfaltet hatte, wandte er sich der Frage zu, worin der natürliche Tod besteht. Brisant daran war, dass vor dem Hintergrund des natürlichen Todes auch der nicht natürliche Tod zu definieren ist. Tritt der natürliche Tod infolge innerer Ursachen (z. B. Krankheit) ein, die einen wenigstens minimalen Selbstvollzug zerstören, so kommt der nicht natürliche Tod durch äußere Ursachen (Unfall, Suizid), und zwar deutlich vor der Beendigung des personalen Selbstvollzugs. Das führte Bormann zu der Konsequenz, dass Suizidassistenz keinen integralen Bestandteil einer überzeugenden Sterbekultur darstellen kann. 

An die gesetzliche Neuregelung formulierte Bormann zahlreiche Wünsche, unter anderem, dass Palliativmedizin, Suizidprävention und hospizliche Versorgung deutlich ausgebaut werden müssten. Wenn Suizidassistenz tatsächlich legal werde, bedürfe es eines umfassenden Schutzkonzepts für Suizidwillige, um sie vor Missbrauch und vorschnellen Entscheidungen zu schützen. Auch müssten kommerzielle Suizidassistenz verboten und Schutzklauseln für private Einrichtungen etabliert werden. Zudem brauche es in kirchlichen Einrichtungen geeignete Fortbildungsmaßnahmen, um einen ethisch reflektierten Umgang mit der Suizidassistenz zu gewährleisten. 

Johannes Kudera, Geschäftsführer des Diözesanen Ethikrates, rief abschließend dazu auf, die Diskussion mit Mitarbeitenden in den Einrichtungen nicht zu scheuen. Auch ein Mitarbeitender, der die kirchliche Position zum assistierten Suizid persönlich nicht teilt, könne sie achten und wertschätzen. Der Ethikrat wolle vermitteln, dass diese kirchliche Position keineswegs unvernünftig oder widervernünftig sei, sondern begründet, nachvollziehbar und dem Menschen zutiefst angemessen. Kudera zog ein positives Fazit der Veranstaltung. Man nehme viele Anregungen aus dem Diskurs für die noch ausstehenden Empfehlungen mit, die der Diözesane Ethikrat zum assistierten Suizid veröffentlichen wolle.

  • Kontakt:
Porträtfoto Annika Manegold
Annika Manegold
Referat Profil und Bildung
05251 209-387
05251 209-387
annika.manegold@(BITTE ENTFERNEN)caritas-paderborn.de
Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e.V.
Am Stadelhof 15
33098 Paderborn
Facebook caritas-paderborn.de YouTube caritas-paderborn.de x caritas-paderborn.de
nach oben
Cookies verwalten
Datenschutz
Impressum
Barrierefreiheit
Barriere melden
  • Datenschutz: www.caritas-paderborn.de/datenschutz
  • Impressum: www.caritas-paderborn.de/impressum
Copyright © caritas 2026