Ethik

Orientierung bieten

Diözesaner Ethikrat

Gruppenfoto: Die Mitglieder des Diözesanem EthikratesDer Diözesane Ethikrat stellte die neue Empfehlung „Umgang mit Vorsorgevollmachten“ vor (v. l.): Dr. Ulrich Dickmann, Klaus Bathen, Thomas Müller, Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Brigitte von Germeten-Ortmann, Dr. Werner Sosna, Domkapitular Dr. Thomas Witt (Vorsitzender Diözesan-Caritasverband), Margret Backhove, Max Niehoff, Dr. Gerhard Markus und Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig.cpd

Errichtet wurde der Ethikrat von Erzbischof Hans-Josef Becker mit dem Ziel, die Qualität ethischer Beratungen und Entscheidungen in caritativen Diensten und Einrichtungen zu fördern. Angebunden ist der Ethikrat an den Caritasverband für das Erzbistum Paderborn.

Vorsitzender des Ethikrates ist der Dortmunder Mediziner Dr. Horst Luckhaupt. Der Chefarzt der HNO-Klinik am St. Johannes-Hospital in Dortmund und stellvertretende ärztliche Direktor des Hospitals ist gleichzeitig Vorsitzender des Ethik-Komitees der St. Johannes-Gesellschaft in Dortmund.

Der Ethikrat nimmt Stellung zu ethischen Fragen, die sich in der aktuellen Praxis caritativer Arbeit ergeben oder die er selbst als bedeutsam erachtet, wie es in der Arbeitsordnung heißt. Das Gremium fördert die Einrichtung und Arbeit von Ethik-Komitees auf Trägerebene sowie die ethischen Fallbesprechungen in Einrichtungen und Diensten. Zur Förderung der ethischen Kompetenz werden Qualifzierungsangebote für Träger und Einrichtungen angeregt. Der Ethikrat befasst sich auch mit der Thematik Ernährung bei Demenz-Patienten. Eine weitere Arbeitsgruppe nimmt eine Bestandsaufnahme zur Arbeit von Ethik-Komitees in caritativen Einrichtungen im Erzbistum Paderborn vor.

Das Gremium versteht sich als "Vordenker, Impulsgeber und Ratgeber". Hier sollen Aufgabenstellungen ermittelt und möglichst einheitliche Antworten auf ethische Fragen gefunden werden. 

 

Die Publikationen des Diözesanen Ethikrates: 

Empfehlung: Das integrative Modell ethischer Fallbesprechung (November 2015)

Empfehlung: Umgang mit Patientenverfügungen (3. Auflage Januar 2016)

Empfehlung: Umgang mit Vorsorgevollmachten (2. Aufl. November 2015)

Ernährung bei Patienten mit fortgeschrittener Demenz (3. Auflage August/2016)

Gerechter Lohn für hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen und Diensten (November 2011)