Ethik

Orientierung bieten

Diözesaner Ethikrat

Der neue Diözesane Ethikrat im Erzbistum Paderborn mit (vorn von links) Prof. Dr. Christopher Beermann, Hartwig Trinn, Dr. Ulrich Dickmann, Karen Mendelin und Elisabeth Mischke sowie (hinten von links) Dr. Werner Sosna, Domkapitular Dr. Thomas Witt, Prof. Dr. Markus Flesch, Brigitte von Germeten-Ortmann, Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Thomas Müller, Prof. Dr. Günter Wilhelms, Thomas Becker und Geschäftsführer Marius Menke.Der neue Diözesane Ethikrat im Erzbistum Paderborn mit (vorn von links) Prof. Dr. Christopher Beermann, Hartwig Trinn, Dr. Ulrich Dickmann, Karen Mendelin und Elisabeth Mischke sowie (hinten von links) Dr. Werner Sosna, Domkapitular Dr. Thomas Witt, Prof. Dr. Markus Flesch, Brigitte von Germeten-Ortmann, Prof. Dr. Franz-Josef Bormann, Thomas Müller, Prof. Dr. Günter Wilhelms, Thomas Becker und Geschäftsführer Marius Menke.(Foto: cpd)

Errichtet wurde der Ethikrat von Erzbischof Hans-Josef Becker mit dem Ziel, die Qualität ethischer Beratungen und Entscheidungen in caritativen Diensten und Einrichtungen zu fördern. Angebunden ist der Ethikrat an den Caritasverband für das Erzbistum Paderborn.

Vorsitzender des Ethikrates ist Thomas Becker, Sozialvorstand des Caritasverbandes für den Kreis Soest. Zuvor war er Leiter der Katholischen Sozialethischen Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz.

Der Ethikrat nimmt Stellung zu ethischen Fragen, die sich in der aktuellen Praxis caritativer Arbeit ergeben oder die er selbst als bedeutsam erachtet, wie es in der Arbeitsordnung heißt. Das Gremium fördert die Einrichtung und Arbeit von Ethik-Komitees auf Trägerebene sowie die ethischen Fallbesprechungen in Einrichtungen und Diensten. Zur Förderung der ethischen Kompetenz werden Qualifzierungsangebote für Träger und Einrichtungen angeregt. Der Ethikrat befasst sich auch mit der Thematik Ernährung bei Demenz-Patienten. Eine weitere Arbeitsgruppe nimmt eine Bestandsaufnahme zur Arbeit von Ethik-Komitees in caritativen Einrichtungen im Erzbistum Paderborn vor.

Das Gremium versteht sich als "Vordenker, Impulsgeber und Ratgeber". Hier sollen Aufgabenstellungen ermittelt und möglichst einheitliche Antworten auf ethische Fragen gefunden werden. 

 

Die Publikationen des Diözesanen Ethikrates: 

Empfehlung: Das integrative Modell ethischer Fallbesprechung (2. Auflage 2016)

Empfehlung: Umgang mit Patientenverfügungen (3. Auflage Januar 2016)

Empfehlung: Umgang mit Vorsorgevollmachten (2. Aufl. November 2015)

Ernährung bei Patienten mit fortgeschrittener Demenz (3. Auflage August/2016)

Gerechter Lohn für hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen und Diensten (November 2011)