Primäre Prävention hat das Ziel, sexualisierte Gewalt zu verhindern. Dieses kann durch institutionelle Maßnahmen wie Schutzkonzepte, Verhaltenskodizes, sexuelle Bildung, Projekte zur Prävention oder Schulungen geschehen.
Sekundäre Prävention ist eine Intervention, die den Missbrauch beendet und langfristig zur Aufarbeitung der Gewalterfahrung beiträgt. Der Kreislauf der Gewalt und das erhöhte Risiko für traumatische Folgestörungen werden unterbrochen.
Tertiäre Prävention richtet sich auf die Folgeschäden sexualisierter Gewalt. Hierzu gehören die therapeutische Versorgung Betroffener und die institutionelle und/oder juristische Aufarbeitung.