Der SKM Bundesverband erlebte in den letzten Jahren einen Zuwachs an zu bearbeitenden Themen und damit auch an beschäftigten Personen. In dieser Zeit wurde deutlich: die aus dem Wachstum des Caritas-Fachverbands entstehenden Anforderungen erfordern ein neues Leitungsmodell. Daher hat der SKM-Bundesvorstand selbst den Wechsel auf ein hauptamtliches Vorstandsmodell angestrebt. Der neue hauptamtliche SKM-Bundesvorstand wird mit Eintragung der neuen Satzung von einem siebenköpfigen SKM-Rat ehrenamtlich beraten und beaufsichtigt. Das Aufsichtsgremium setzt sich aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in SKM-Orts- wie auch Diözesanvereinen zusammen. Den siebenköpfigen SKM-Rat haben die Delegierten bei der SKM-Bundesversammlung gewählt.
Der neu gewählte SKM-Rat von links nach rechts: Prof. Dr. Katrin Keller, der stellvertretende Vorsitzende Helmut Müller, Markus Offermann, Jan Aleff, die Vorsitzende Ulrike Gödeke und Hannes Nieland. Auf dem Bild fehlt Bernd Lewen, der an der SKM-Bundesversammlung nicht teilnehmen konnte.(Foto: SKM Bundesverband)
Der SKM-Rat setzt sich aus den folgenden Mitgliedern zusammen:
- Vorsitzende: Ulrike Gödeke, Geschäftsführerin des SKM-Diözesanverein Freiburg, bis zuletzt Mitglied im SKM-Bundesvorstand
- Stellvertretender Vorsitzender: Helmut Müller, Vorsitzender des SKM Diözesanverein Trier, Vorstandsmitglied des Diözesan-Caritasverbands Trier, bis zuletzt Mitglied im SKM-Bundesvorstand
- Jan Aleff, Burgkaplan auf der Jugendburg Gemen, bis zuletzt geistlicher Beirat im SKM-Bundesvorstand
- Prof. Dr. Katrin Keller, Professorin mit den Schwerpunkten Führung, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung, bis zuletzt Mitglied im SKM-Bundesvorstand
- Dr.-Ing. Bernd Lewen, Vorsitzender im SKM der Diözese Paderborn und bis zuletzt stellvertretender SKM-Bundesvorsitzender
- Hannes Nieland, Geschäftsführer des SKM Osnabrück
- Markus Offermann, Geschäftsführer des SKM Mönchengladbach
Von links nach rechts: SKM-Generalsekretär Stephan Buttgereit mit den zukünftigen SKM-Bundesvorständ*innen Natalie Geisler und Fabian Zachel. (Foto: SKM Bundesverband)
Eine weitere anstehende weitreichende Änderung: SKM-Generalsekretär Stephan Buttgereit geht im Dezember 2026 in den Ruhestand. Seit rund 14 Jahren leitet er die Geschäftsstelle und vertritt die Interessen des SKM und der ihm anvertrauten Menschen in ganz Deutschland. Die vom SKM-Bundesvorstand ins Leben gerufene Findungskommission hat deshalb eine Nachfolge für Stephan Buttgereit gesucht. Die beiden Kandidat*innen für den Bundesvorstand in Form einer Doppelspitze haben sich den Teilnehmenden der SKM-Bundesversammlung im Rahmen der SKM-Bundesversammlung 2026 vorgestellt und wurden von diesen herzlich begrüßt. Die Kandidat*innen sind Fabian Zachel und Natalie Geisler. Die Berufung beider bedarf noch der Zustimmung durch den SKM-Rat.
Stephan Buttgereit zeigt sich hocherfreut über die Entscheidung: "Meine äußerst erfahrene SKM-Kollegin Natalie Geisler wird gemeinsam mit Fabian Zachel im neuen Jahr inhaltlich hochprofessionell und breit aufgestellt durchstarten. Der neue Vorstand wird die Themen des SKM profiliert weiter angehen. Ich bin dem bisherigen ehrenamtlichen Vorstand des SKM Bundesverbandes sehr dankbar, dass er diese zukunftssichernde Entscheidung getroffen hat, einen Wechsel auf ein hauptberufliches Vorstandsmodell zu forcieren und dabei Motor des Prozesses zu sein. Der bisherige Vorstand hat damit verantwortlich Zukunft gestaltet. Die beiden neuen Vorständ*innen können mit einem hervorragenden Team in der Geschäftsstelle zusammenarbeiten. Der neue SKM-Rat wird die Arbeit des Vorstandes - da bin ich sicher - konstruktiv begleiten. Daher kann ich für den SKM zuversichtlich in die Zukunft schauen. Ich wünsche ihnen allen Gottes Segen."
Die zukünftige Vorständin Natalie Geisler ist Geschäftsführerin der SKM gGmbH Düsseldorf, Tochtergesellschaft des SKM Bundesverbands. Die Sozialpädagogin bringt weitreichende Erfahrung in der Wohlfahrtspflege sowohl auf Orts- als auch auf Bundesebene mit. Seit über 20 Jahren arbeitet sie mit und für Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit, Wohnungslosigkeit oder anderen multiplen Problemlagen betroffen sind. Aktuell ist sie unter anderem im Vorstand der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (KAG W) sowie im Rat der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft Integration durch Arbeit (BAG IDA).
Natalie Geisler erzählt von ihren Plänen für ihre künftige Rolle im SKM Bundesverband: "Als SKM-Bundesvorständin werde ich mich weiterhin für eine sozial gerechte Gesellschaft einsetzen. Das geht nur gemeinsam mit den SKM-Mitgliedsvereinen und den Bundesreferent*innen. Daher werde ich vor Ort in der Düsseldorfer Bundesgeschäftsstelle den Hauptfokus auf die Themen Finanzen und Personal legen.
Auf die Zusammenarbeit mit Fabian Zachel freue ich mich sehr. Mit unseren unterschiedlichen Erfahrungen werden wir uns gut ergänzen und die Zukunft des SKM Bundesverbandes gemeinsam gestalten."
Ihr zukünftiger Vorstandskollege Fabian Zachel bringt vielfältige Führungs- und Beratungserfahrungen von seinen beruflichen Stationen in Wirtschaft, Kommunalpolitik und -verwaltung, Verbänden und in der Zivilgesellschaft mit. Er verbindet eine kaufmännische Ausbildung mit Studienabschlüssen in Betriebswirtschaftslehre und Public Policy sowie Verantwortung in leitenden Funktionen und Verbandsstrukturen. Sein Schwerpunkt liegt auf Interessenvertretung, Organisationssteuerung und dem Zusammenführen unterschiedlicher Perspektiven in komplexen gesellschaftlichen Kontexten. Fabian Zachel wird erstmalig in der SKM-Landschaft arbeiten, kennt den Verband mit Sitz in Düsseldorf bereits aus seiner Arbeit in Politik und Verwaltung in der NRW-Landeshauptstadt. Außerdem bringt er Erfahrung in der Sozialwirtschaft mit. Er ist Mitgründer und Gesellschafter einer Seniorentagespflege.
Fabian Zachel zeigt sich hochmotiviert für seine Zukunft als SKM-Bundesvorstand: "Der SKM steht für soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und konkrete Hilfe. Auf dem starken Fundament, das Stephan Buttgereit geschaffen hat, wollen Natalie Geisler und ich den SKM Bundesverband zukunftsfähig weiterentwickeln und seine Stimme in Gesellschaft, Kirche und Politik stärken."