Vertreterinnen und Vertreter von Caritas-Einrichtungen im Erzbistum Paderborn, die Menschen mit Behinderung aus der Ukraine aufgenommen haben, tauschten sich mit NRW‑Sozialminister Karl‑Josef Laumann aus. Von links: Daniel Neff (Caritas Arnsberg), Nadine Gebauer und Thomas Schneider (beide Caritas Brilon), Ines Lammert (Diözesan-Caritasverband), Gerd Diesel (Caritas Dortmund), Karl-Josef Laumann, Julian Mayer und Mara Niggemann (beide Caritas Wohn- und Werkstätten, Warburg), Michael Stecken (Caritas Hagen), Hannelore Schulte (Caritas Arnsberg-Sundern), Leona Kusber (Caritas Dortmund), Heinz-Georg Eirund (Caritas Brilon), Frank Demming (Caritas Arnsberg-Sundern) und Diözesan-Caritasdirektor Ralf Nolte. (Foto: Sandra Wamers)
Vier Jahre nach der Aufnahme geflüchteter Menschen mit Behinderungen aus der Ukraine hat NRW‑Sozialminister Karl‑Josef Laumann stellvertretend für die aufnehmenden Caritas-Einrichtungen im Erzbistum Paderborn die ukrainische Wohngemeinschaft des Caritasverbandes Brilon besucht. Vor Ort tauschte er sich mit den Vertreterinnen und Vertreter der Caritas aus Hagen, Dortmund, Arnsberg, Warburg und Brilon über die Erfahrungen, aktuelle Herausforderungen und notwendige politische Schritte aus.
Dabei standen insbesondere die aktuelle Lebenssituation der Geflüchteten und die Entwicklung der Wohnangebote von einer schnellen Notaufnahme hin zu stabilen Unterstützungsstrukturen im Vordergrund. Ebenso diskutiert wurden Zukunftsfragen der Angebote aber auch mögliche Bleibeperspektiven der Bewohnerinnen und Bewohner.
Wichtig war den Trägern die Perspektive der Angebote, die nicht nur einen hohen persönlichen Einsatz der Mitarbeitenden, sondern auch finanzielle Eigenmittel für Umbauten und die laufende Versorgung erfordern. "Wir haben nach Kriegsbeginn die Menschen aufgenommen. Was wir damals gemacht haben, dazu müssen wir stehen", sagte Minister Laumann im Gespräch zu. Alle Beteiligten betonten die Bedeutung eines engen Dialogs, um die geflüchteten Menschen weiterhin gut zu begleiten. Der Besuch endete mit einem positiven Fazit und dem gemeinsamen Blick darauf, die begonnenen Wege verantwortungsvoll fortzuführen.