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Stand: 10.11.2017

Pressemitteilung

Transparenz schafft Vertrauen

Diskutierten die kirchliche Zusatzversorgung für rund 25.000 Mitarbeiter der katholischen Krankenhäuser im Erzbistum Paderborn (von links): Klaus Bathen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft), Dr. Ulrich Mitzlaff (KZVK), Monika Hilsmann (stellv. Vorsitzende), Oliver Lohr (Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, Diözesan-Caritasverband), Raimund Evers (Kath. Datenschutzzentrum Dortmund) und Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig.Diskutierten die kirchliche Zusatzversorgung für rund 25.000 Mitarbeiter der katholischen Krankenhäuser im Erzbistum Paderborn (von links): Klaus Bathen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft), Dr. Ulrich Mitzlaff (KZVK), Monika Hilsmann (stellv. Vorsitzende), Oliver Lohr (Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft, Diözesan-Caritasverband), Raimund Evers (Kath. Datenschutzzentrum Dortmund) und Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig.(Foto: cpd / Jonas)

Die Finanzierung der kirchlichen Zusatzversorgung für rund 25.000 Angestellte hat die Arbeitsgemeinschaft  der 50 katholischen Krankenhäuser im Erzbistum Paderborn diskutiert. Dazu kamen 25 Geschäftsführer, Kaufleute und Personalmanager der Krankenhäuser im Heinz-Nixdorf-Museumsforum in Paderborn mit Dr. Ulrich Mitzlaff, Vorstand der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK), zusammen. Die KZVK wolle mit Transparenz um Vertrauen werben, sagte Mitzlaff.
Die KZVK hat die Aufgabe, Arbeitnehmern im kirchlich-caritativen Dienst, eine Zusatzversorgung im Rentenalter zu gewähren. Die Zusatzversorgung ist analog zu der des Öffentlichen Dienstes ausgestaltet. Aufgrund niedriger Ertragsmöglichkeiten an den Kapitalmärkten, der steigenden Lebenserwartung  und des zunehmenden Konkurrenzdruckes privatwirtschaftlicher Einrichtungen, müssen die Krankenhäuser und die KZVK nun gemeinsam neue Wege gehen, um das Finanzierungssystem der KZVK zukunftsfest aufzustellen. 

Für die katholischen Krankenhausträger sei es als Arbeitgeber sehr wesentlich, ihre Leistungszusagen gegenüber den Mitarbeitern einhalten zu können, sagte der Vorsitzende Arbeitsgemeinschaft, Klaus Bathen. Die Zusatzversorgung im Alter sei ein bedeutender Baustein im Arbeitsrecht der kirchlichen Einrichtungen und trage maßgeblich dazu bei, Pflegekräfte und Ärzte gewinnen und an die Krankenhäuser binden zu können. Private Krankenhausträger bieten ihren Mitarbeitern keine derartige Altersvorsorge an.

"Es braucht eine von allen Beteiligten getragene Lösung, um die Finanzierung der Zusatzversorgung durch die KZVK auch zukünftig sicherzustellen", sagte Vorstand Dr. Ulrich Mitzlaff. Er legte während der Tagung die Probleme aus Sicht der Versicherungswirtschaft dar und zeigte verschiedene Lösungsszenarien auf. Die Entwicklung einer integrierten Risiko- und Kapitalstrategie der KZVK sei die Voraussetzung für ein dauerhaftes, faktenbasiertes Vertrauen aller Beteiligten in die Leistungsfähigkeit und Kompetenz der KZVK, sagte Mitzlaff.

 

 

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