Katholische Krankenhäuser

Profil zeigen

German-CIM

Gruppenfoto: Die Verantwortlichen für German CIMIdentität von katholischen Krankenhäusern im Blick (v. l): T. Dean Maines (Veritas Institute, Minneapolis), Brigitte von Germeten-Ortmann (Diözesan-Caritasverband Paderborn), Bill Brinkmann (St. Louis), Dr. Thomas Günther (Projektleiter German CIM) und Dr. Peter Klasvogt (Kommende)Foto: cpd/Jonas

Ziel ist es, das christliche Werteprofil der Einrichtungen weiterzuentwickeln und dieses transparent nach innen (Mitarbeitende) und außen (Patienten, Angehörige, Öffentlichkeit) darzustellen. Für die Durchführung von German CIM ist der Diözesan-Caritasverband Paderborn in Kooperation mit dem Sozialinstitut Kommende Dortmund beauftragt. 

Christliche Werte- und Profilarbeit

In kirchlichen Krankenhäusern zeigt sich heute die Notwendigkeit, mit den Mitarbeitenden ein gemeinsames Verständnis über das christliche Profil als katholisches Krankenhaus zu entwickeln und dieses transparent zu kommunizieren. Die Beschäftigung mit dem eigenen Werteprofil ist im Hinblick auf die wachsende Zahl von Mitarbeitenden mit geringer oder fehlender christlich-religiöser Sozialisation von besonderer Bedeutung. Die Menschen in der Gesellschaft von heute erwarten von katholischen Einrichtungen ein überzeugendes christliches Profil mit einer klaren Werteorientierung. Mit German-CIM steht dem katholischen Krankenhaus ein erprobtes Instrument zur Verfügung, das eigene christliche Werteprofil systematisch zu erheben, selbst zu bewerten (Mitarbeitende) und mittels geeigneter Maßnahmen gezielt weiterzuentwickeln.

German-CIM 2.0 als Regelangebot

Das Erzbistum Paderborn stellt nach der Projektphase (2012 bis 2015) den kirchlichen Krankenhäusern German-CIM 2.0 inzwischen als Regelangebot zur Verfügung. Damit unterstützt die Kirche von Paderborn die katholischen Krankenhäuser, ihr Profil als attraktiver Arbeitgeber und wertegebundener Dienstleister im Gesundheitsbereich weiter zu schärfen. 

Download

Dr. Thomas Günther: German-Catholic Identity Matrix. Profilentwicklung in katholischen Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Seite 107-116, in: Zeitschrift für medizinische Ethik (Heft 2/2013)