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Stand: 10.11.2017

Pressemitteilung

„Immer einen Schritt weiter denken“

Zum zehnjährigen Bestehen der Integrationsagenturen im Erzbistum Paderborn trafen sich jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Paderborn, um Bilanz zu ziehen und zukünftige Handlungsstrategien zu entwickeln. Zum zehnjährigen Bestehen der Integrationsagenturen im Erzbistum Paderborn trafen sich jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Paderborn, um Bilanz zu ziehen und zukünftige Handlungsstrategien zu entwickeln. Mit dabei: Rima Henkel (rechts), Dezernentin bei der Bezirksregierung Arnsberg. (Foto: cpd/Plogmann)

Zehn Jahre Integrationsagenturen im Erzbistum Paderborn: Was vom früheren NRW-Integrationsminister und zukünftigen Ministerpräsidenten Armin Laschet ins Leben gerufen wurde, hat sich als effektives Instrument für die Gestaltung des Zusammenlebens von Einheimischen, Zuwanderern und Flüchtlingen bewährt. Dies wurde jetzt bei einer Fachtagung des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn deutlich.

Im Gegensatz zur Einzelberatung sind die Integrationsagenturen auf die Arbeit im Sozialraum oder in Einrichtungen spezialisiert. So entwickeln die Dienste u.a. Begegnungs- und Unterstützungsangebote, aktivieren bürgerschaftliches Engagement (u.a. von Migranten für Flüchtlinge), begleiten Kitas, Altenheime oder Behörden bei der interkulturellen Ausrichtung ihrer Angebote. Manche Agenturen haben besondere Aktivitäten gegen Diskriminierung und Rassismus entwickelt. Die vom Land finanzierten Integrationsagenturen arbeiten eng mit anderen Akteuren im Sozialraum zusammen.

Eine Fülle kreativer Praxis-Beispiele stellten die 13 Integrationsagenturen in Trägerschaft von Caritas- und Fachverbänden anlässlich der Fachtagung vor. Rima Henkel, Dezernentin bei der Bezirksregierung Arnsberg, zeigte sich beeindruckt von den Erfahrungen, die man dabei in den letzten zehn Jahren gewonnen hat. „Das Besondere an der Arbeit der Integrationsagenturen ist, dass diese Dienste immer einen kleinen Schritt weiter denken. Es müssen Entwicklungen und Stimmungen wahrgenommen und im Hinblick auf Bedarfe und Umsetzungsmöglichkeiten abgeklopft werden“, so Marie-Luise Tigges vom Diözesan-Caritasverband. Gerade zu dieser Thematik  fand ein reger Austausch statt.  So war man sich darüber einig, dass Angebote zur Demokratiefähigkeit genauso wichtig sind wie etwa Begleitung beim Thema Vielfalt („diversity“) bzw. bei interkulturellen Öffnungsprozessen.

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