Caritas setzt auf Vielfalt!
Bonifatiusheim des Caritasverbandes in Dortmund gefunden.
(Foto: Pohl)
Der Diözesan-Caritasverband ist Ansprechpartner für rund 25 Hilfebereiche, die vor Ort durch unterschiedliche caritative Träger wahrgenommen werden. Beispiel: Altenheime sind in Trägerschaft von Kirchengemeinden, örtlichen Caritasverbänden, Stiftungen und anderen gemeinnützigen Gesellschaften. Sie alle sind im Diözesan-Caritasverband zusammengefasst, der den Einrichtungen und Trägern vielfältige Unterstützung bietet: Von der Beratung in inhaltlichen und wirtschaftlichen Fragen über Fortbildungsangebote bis hin zur sozialpolitischen Lobbyarbeit. Schwerpunkte der caritativen Hilfen liegen im Bereich Gesundheits- und Altenhilfe, in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie in der Unterstützung für Menschen mit Behinderungen beim Wohnen und Arbeiten. Aber auch Beratung und Hilfen für Migranten, Suchtkranke, Schwangere, Überschuldete, Wohnungslose oder Straffälige sind „klassische“ Caritas-Aufgaben.
Der Diözesan-Caritasverband selbst ist nicht Träger von Diensten und Einrichtungen.
Von den rund 750 Trägern caritativer Dienste und Einrichtungen sind etwa zwei Drittel katholische Kirchengemeinden, die überwiegend Tageseinrichtungen für Kinder anbieten. Die übrigen Träger sind Caritasverbände, die oft ihre Gesundheits- und Altenhilfeangebote in gemeinnützige Gesellschaften überführt haben. Hinzu kommen Fachverbände wie SkF und SKM sowie weitere lokale und regionale Träger. Bistumsweit sind in der Erzdiözese Paderborn der Verein für Jugendhilfe, der Verein katholischer Altenhilfeeinrichtungen, der Verein Caritas Wohn- und Werkstätten oder der Verein Caritas Kur- und Erholungsheime tätig.
Verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dienste und Einrichtungen haben sich zu diözesanen Arbeitsgemeinschaften zusammen geschlossen. Hier werden inhaltliche Entwicklungen der Arbeit analysiert, auf Herausforderungen reagiert und innovative Projekte angestoßen.