Verwaltungsstelle Zivildienst im Diözesan-Caritasverband Paderborn
Sachbearbeitung:
Melanie Koch und Nicole Hillebrand
Telefon: 05251 209-321 / - 205
E-Mail: zivi@caritas-paderborn.de
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Als Zivi bei der Caritas
Eine Herausforderung, die Spaß macht
Alexander Schlottmann (21) ist viel unterwegs. Als Zivildienstleistender im Mobilen Sozialen Dienst der Caritas in Paderborn
liefert er Essen aus, transportiert Rollstuhlfahrer und betreut und unterstützt ältere Menschen in ihrer Wohnung. „Ein vielseitiger
Job“, sagt er, „Langeweile habe ich eigentlich nie.“
Die ersten Monate seiner Zivildienstzeit sind schnell herumgegangen und schon jetzt plant Alexander Schlottmann über das Ende
der neun Monate hinaus. Er hat sich freiwillig gemeldet und wird vielleicht sogar einige Monate länger bei der Caritas bleiben,
weil diese Zeit als Praktikum anerkannt wird, wenn er mit seinem Studium der Sozialarbeit beginnt. „Die Arbeit passt“, sagt
er, „das Zivi-Team hält zusammen und auch das Geld stimmt.“ Immerhin bis zu 650 Euro bekommt er monatlich als „Sold“.
Richtig schlecht ging es dem Zivi nur einmal, am Anfang seiner Dienstzeit. Damals war Alexander Schlottmann mit dem Caritas-Lieferwagen
unterwegs – allerdings nicht am Steuer, sondern als Beifahrer. Er saß hinten im Auto auf einem Rollstuhl und musste miterleben,
wie ungemütlich dieser Sitz sein kann, wenn sich der Wagen zu sehr in die Kurven legt. Das spezielle Training lässt die Caritas
allen Zivildienstleistenden zukommen, um ihre Sensibilität für den neuen Job zu erhöhen.
Diese Erfahrung war aber auch die einzig wirklich unangenehme in der bisherigen Dienstzeit. Alexander Schlottmann macht der
Kontakt mit den Senioren Spaß. Immer wieder erlebt er, wie sehr die älteren Menschen sich auf seine Besuche freuen und auf
seine Unterstützung angewiesen sind. Mittlerweile übernimmt er auch die Betreuung von älteren Menschen mit Demenz, wenn die
Angehörigen eine Vertretung brauchen. „Am Anfang war es eine Herausforderung“, sagt er, „heute ist es Alltag.“
Berührungsängste hat der junge Mann also nicht (mehr). Dass er sich verändert hat, merkt Alexander Schlottmann nur dann, wenn
er mit älteren Menschen in der Stadt unterwegs war und am nächsten Tag von Freunden gefragt wird: „Warum machst du das?“ Darauf
weiß er keine Antwort zu geben, außer einer: „Weil es Spaß macht.“

