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Porträtaufnahme von Dr. Dirk Lenschen

Dr. Dirk Lenschen
Telefon: 05251 209-227
Telefax: 05251 209-202
E-Mail: d.lenschen@caritas-paderborn.de   

 
Spenden und Stiften  

Straßenkinder in Königsberg

Ein Junge geht in seinen Erdloch
Leben in einem Erdloch in Königsberg
(Fotos: Meinschäfer)

Manchmal versteckt sich Nikolaj in dem Erdloch, das er in der verlassenen Fabrik gefunden hat. Das muss er nicht mit den anderen Jungen teilen wie vorher den Papiercontainer. Er ist nicht allein, etwa 5.000 Kinder leben auf den Straßen Königsbergs, dem heutigen Kaliningrad. Die meisten von ihnen sind Sozialwaisen, geflohen vor der Misshandlung durch ihre alkoholkranken oder drogenabhängigen Eltern. Wer nicht mit dem Elternhaus gebrochen hat, muss sein Erbetteltes zu Hause abgeben. Die Eltern setzen die paar Rubel meist in Wodka um.

Im Winter ist die klirrende Kälte oft mächtiger als Hunger, die Gesichter der Menschen so hoffnungslos und grau wie die Stadt, in der sie leben.
Ein Drittel der nahezu eine Million Menschen im ehemals Königsberger Gebiet lebt unter dem Existenzminimum. Die Kinder werden oft als Einkommensquelle missbraucht und zum Betteln und Stehlen auf die Straße geschickt. Im Winter kommen manche nicht mehr nach Hause, weil die Kälte stärker war als ihr Leben.

Wer hier helfen will, muss ganz vorn anfangen. 

Karge Behausung ohne Fenster und ohne Möbel
Viele Menschen leben in unvorstellbarer Armut.

Das allernotwendigste ist: Essen und Trinken, warme Kleidung, ein Dach über dem Kopf. Erst dann kann eine pädagogische, psychologische und medizinische Versorgung der Kinder geleistet werden. Beherzte Ordensfrauen begannen vor über zehn Jahren damit, tagsüber Straßenkinder in ihrem Schwesternhaus zu betreuen. Hier in Mamonowo, dem ehemaligen Heiligenbeil, leben sie inzwischen zusammen mit elf Kindern im Alter von 8 bis 14 Jahren. Tagsüber versorgen sie weitere 35 Kinder. In den Wintermonaten sind es wesentlich mehr, die hier Nahrung, Schutz und Unterstützung finden.

Lehrer und Lehrerinnen bieten ehrenamtlich Nachhilfeunterricht an, damit die Kinder eine abgeschlossene schulische oder berufliche Ausbildung schaffen können.

Kahlgeschorene Jugendliche beim Rauchen
Jugendliche – ohne Perspektive

Eines der Mädchen konnte nach der Zeit bei den Katharinenschwestern ein Studium an der Kaliningrader Universität beginnen, zwei weitere leben inzwischen selbstständig und besuchen eine Hotelfachschule in Sovjetsk, dem ehemaligen Tilsit.

Hilfe zur Selbsthilfe ist das Ziel der engagierten Schwestern. So versorgen sie in benachbarten Dörfern auch kinderreiche Familien mit Gemüsesämereien, Pflanzkartoffeln, Bekleidung und Lebensmitteln. Dank der Erträge der kleinen Gärten erreichen die Menschen ein kleines Stück Unabhängigkeit.

Bei all diesen Maßnahmen ist die Caritas auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen. Helfen Sie uns dabei, diesen Menschen eine Zukunft geben.

Die Katharinenschwestern 

Katharinenschwestern beim Verpflegen eines kleinen Bären
Katharinenschwestern im Einsatz

Die Gemeinschaft der Katharinenschwestern wurde 1583 von Regina Protmann im Ermland/-Ostpreußen gegründet. Benannt nach der heiligen Katharina von Alexandrien, breitete sich der Orden Ende des 19. Jahrhunderts über ganz Deutschland aus. Niederlassungen wurden unter anderem in England, Finnland und Brasilien gegründet. Die Schwestern sind in der Kranken- und Altenpflege tätig, engagieren sich in der Jugenderziehung und Gemeindearbeit.

Dort, wo sie gebraucht werden, widmen sie ihr Leben den Armen und Hilfsbedürftigen und versuchen, den Straßenkindern Kaliningrads Halt und eine Perspektive zu geben. Um das für möglichst viele leisten zu können, wird in Mamonowo in Zusammenarbeit mit der Caritas Kaliningrad in kleinen Schritten ein weiteres Kinderheim erbaut. Bau und Unterhalt werden nicht staatlich gefördert, sondern müssen aus Spendengeldern finanziert werden.

  • So kostet die monatliche Verpflegung für zwei Heimkinder 30 Euro.
  • Mit 50 Euro sichern Sie die Unterbringung eines Waisenkindes pro Monat
  • Mit 70 Euro leisten Sie einen wertvollen Beitrag für die Errichtung eines weiteren Heimplatzes.

Auch eine kleine Spende kann Großes bewirken. Bitte unterstützen sie uns und unsere Arbeit, damit die Kinder von Königsberg eine lebenswerte Zukunft bekommen.

 

Spendenkonto

Diözesan-Caritasverband Nr. 4300 
Bank für Kirche und Caritas
BLZ 472 603 07


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