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Winfried Kersting
Telefon: 05251 209-230
E-Mail: w.kersting@caritas-paderborn.de   

 
Seelsorge in stationären Einrichtungen

Wenn Sie als Träger, Einrichtungsleitung oder als Mitarbeiter/-in an einer Weiterbildung zu "Seelsorglichen Begleitern/innen" interessiert sind, finden Sie hier ein konkretes Angebot und aktuelle Informationen:

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A 2 - Telegramm

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung 2 "Beratende Dienste, Gefährdetenhilfe und Integration" bieten mit dem A 2 - Telegramm einen Einblick über aktuelle Entwicklungen innerhalb ihrer Arbeitsfelder.

Aktuelle Ausgabe:
A2 - Telegramm 05/2013

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Hilfen  

Hilfen für Suchtkranke

Die Caritas-Tagesstätte für Suchkranke und Wohnungslose in Unna
Die Caritas-Tagesstätte für Suchkranke
und Wohnungslose in Unna
  (Foto: Konopka)

In Deutschland sind 1,7 Millionen Menschen alkoholkrank. Jedes vierte Gewaltdelikt, jeder dritte Verkehrsunfall und jede zweite Tötungstat geschieht unter Alkoholeinfluss. Das Einstiegsalter für regelmäßigen Alkoholkonsum ist seit 1970 von 15 auf 13 Jahre zurückgegangen. Je eher ein Kind beginnt, alkoholische Getränke zu trinken, desto größer ist die Gefahr der späteren Abhängigkeit. Zurzeit sind in Deutschland etwa 100.000 Kinder und Jugendliche alkoholabhängig.

Ein wesentliches Ziel der Caritas-Suchtkrankenhilfe besteht darin, vor allem Kinder und Jugendliche vor Suchtkrankheit zu bewahren. Ausgebildete Fachkräfte zeigen Eltern, Erziehern oder Lehrern Möglichkeiten auf, wie sie Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung fördern und stärken können.

Suchtkranke Menschen können sich ambulant oder (teil-) stationär behandeln lassen. Das Hilfeangebot endet nicht mit der Auflösung des Symptoms, sondern erst, wenn die Betroffenen wieder ein sinnvolles und zufriedenes Leben führen können. Vielfältige Hilfen bieten die Selbsthilfegruppen des Kreuzbundes, eines Fachverbandes der Caritas. Diese Hilfen richten sich auch an Angehörige und Kinder suchtkranker Menschen

Im offenen, niedrigschwelligen Bereich gibt es ein differenziertes Angebot. Hierzu gehören Tagesstätten, Übernachtungsangebote, Angebote zur Körperhygiene und medizinischen Versorgung. In Zusammenarbeit mit weiteren kirchlichen Einrichtungen gibt es Angebote im Bereich der Suchtkrankenseelsorge, der Sinnfindung und der Entwicklung einer neuen Lebensperspektive.

Seit 1978 hat die katholische Landesarbeitsgemeinschaft Sucht in NW ihren Sitz  beim Diözesan-Caritasverband Paderborn. Sie ist der Zusammenschluss der fünf nordrhein-westfälischen Diözesan-Caritasverbände und der Diözesan-Kreuzbundverbände.