
Heraus aus der Grauzone
Polnische Haushaltshilfen in deutschen Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen
Beschreibung des Projektes (in: Neue Caritas. 9/2010)...
Dokumentation der Fachtagung vom 23.06.2010 ....
Beitrag über das Projekt im ZDF-Magazin Sonntags vom 29.08.2010...
Infos der am Projekt beteiligten Caritasverbände in Paderborn, Olpe und Soest...
- Leitbild ambulante Pflege (50 Kilo Byte)
- Karte: Katholische Einrichtungen für Senioren im Kreis Paderborn (2 Mega Byte)
Caritas-Sozialstationen
Hilflosigkeit des Patienten steht im
Mittelpunkt,sondern immer auch
dessen Würde.
(Foto: Pohl)
Die Caritas-Sozialstation bietet Rat und Hilfe für kranke und behinderte Menschen sowie für Familien in Notsituationen. Im Mittelpunkt der Hilfe steht der ganze Mensch im Zusammenspiel von Körper und Seele. Die Sozialstation ist Teil der Pfarrgemeinde. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas arbeiten daher eng mit der Gemeinde, mit Seelsorgern und Ehrenamtlichen zusammen. Mit ihrem vielfältigen Angebot verfolgen Caritas-Sozialstationen unter anderem diese Ziele:
- Wir möchten, dass der pflegebedürftige Mensch so lange es geht in seiner eigenen Wohnung und somit im gewohnten sozialen Umfeld bleiben kann.
- Wir möchten zu einer größtmöglichen Selbstbestimmung des Pflegebedürftigen beitragen und damit sein Selbstwertgefühl stärken.
- Wir möchten die Angehörigen entlasten.
Zu den Leistungen von Sozialstationen im Erzbistum Paderborn gehören unter anderem die Alten- und Krankenpflege, die Familienpflege, die hauswirtschaftliche Versorgung, Anleitung, Beratung und weitere Serviceleistungen. Zusätzliche Pflegeangebote wie Palliativpflege, Kinderkrankenpflege und ambulante psychiatrische Versorgung gilt es im Einzelfall beim örtlichen Caritasverband zu erfragen. Finanziert werden die Dienste von der Pflegekasse, der Krankenkasse, dem Sozialhilfeträger oder durch Eigenleistungen.
Ambulante Palliativpflegedienste
Ambulante Palliativpflegedienste sind spezielle Pflegedienste, die Patienten mit einer unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung zu Hause pflegen, beraten und betreuen. Der Erhalt der Lebensqualität steht dabei im Vordergrund. Die Notwendigkeit einer ambulanten palliativen Versorgung kann sich insbesondere bei folgenden Krankheitsbildern im Endstadium ergeben:
- Fortgeschrittene Krebserkrankung
- Vollbild der Infektionskrankheit AIDS
- Erkrankung des Nervensystems mit unaufhaltsam fortschreitenden Lähmungen
- Endzustand einer chronischen Nieren-, Leber-, Herz- oder Lungenerkrankung
Mitarbeiterinnen des ambulanten Palliativpflegedienstes sind ausschließlich Pflegefachkräfte mit Zusatzausbildung. Sie arbeiten die eng mit ehrenamtlichen Hospizhelferinnen zusammen. Sie haben die Aufgabe, die Pflegesituation im häuslichen Bereich zu stabilisieren. Außerdem bauen sie ein Netzwerk für die Betroffenen auf, in dem die medizinisch-pflegerische Versorgung sowie die psychosoziale und seelsorgliche Begleitung zu Hause gelingen kann. Die Dienste stehen täglich 24 Stunden zur Verfügung.
Clearingstelle für leistungsrechtliche Fragen der caritativen ambulanten Pflegedienste in NRW
Die restriktive Genehmigungspraxis und das komplizierte Verwaltungsverfahren führen zu Streitigkeiten, die oftmals nur im Widerspruchs- oder Klageverfahren gelöst werden können. Auf Anregung der für die Pflegedienste in NRW verantwortlichen Diözesanreferenten/innen wurde durch die zuständigen Diözesancaritasdirektoren eine Clearingstelle eingerichtet, die für einzelne caritative Träger von Pflegestationen Probleme im leistungsrechtlichen Bereich klärt.
Weitere Infos unter: www.caritas-ac.de/clearingstelle
