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Experten fürs Leben

   Plakatmotiv: Porträt einer älteren Dame - selbstbewußt blickt sie uns an!
Eines von vier Kampagnenplakate 


Mit den „Experten fürs Leben“ ruft die Caritas in Deutschland zur Solidarität zwischen den Generationen auf. Im Mittelpunkt der Kampagne steht das Expertenwissen, die Lebenserfahrung alter Menschen: Lebenskrisen meistern, Herausforderungen überwinden, Lebensfreude und Dankbarkeit spüren, das alles macht ein erfülltes Leben aus.

Junge Menschen sollen erkennen, was für ein Schatz sich in jedem alten Menschen verbergen kann. Er kann helfen, die eigenen Herausforderungen im Alltag zu meistern.
Aber nicht nur junge Menschen gewinnen durch das Expertenwissen betagter Menschen neue Einsichten in die eigene Lebenssituation. Alte Menschen brauchen auch die jungen, die ihnen Begegnung, menschliche Nähe oder Hilfe im Alltag schenken. Es ist ein Geben und Nehmen zwischen den Generationen. Ohne die Unterstützung von jüngeren Menschen ist das Altern oft trostlos und einsam. Mit dem Beitrag der jungen Generationen kann alten Menschen Freude, Vertrauen und Zuversicht gegeben werden.
Die Caritas-Kampagne 2010 „Experten fürs Leben“ ist eingebunden in die dreijährige fachliche Initiative der Caritas für selbstbestimmte Teilhabe: www.teilhabeinitiative.de
Die Diözesancaritasverbände, Fachverbände und regionalen Ortsverbände tragen mit ihren eigenen Aktivitäten zu einer lebendigen Kampagne bei.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.experten-fuers-leben.de

 


 

"Expteren für das Leben" ist ein Schwerpunkt der Teilhabeinitiative: Jeder Mensch ein Mittelpunkt

Selbstbestimmte Teilhabe ist das zentrale Thema der Caritas von 2009 bis 2011. Mit seiner Teilhabeinitiative will der Verband dazu beizutragen, dass alle Menschen gleichberechtigt die Chance haben, ihr eigenes Leben und das einer offenen Bürgergesellschaft mit zu gestalten.
Der einzelne Mensch mit seinen Vorstellungen und Wünschen soll ernst genommen werden, gerade auch dann, wenn er oder sie arm, krank, betagt oder behindert ist. Im Kern geht es um Würde und Gerechtigkeit. Dafür müssen noch etliche rechtliche, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Barrieren abgebaut werden

 

Zur Selbst- und Mitbestimmung befähigt

Betroffene sollen zu Akteuren auf gleicher Augenhöhe werden, denn jeder Mensch hat Fähigkeiten und Potenziale. Mitunter lassen die sich erst durch befähigende Aktivitäten erschließen, beispielsweise durch Hilfen zur Bildung. Deshalb steckt in Befähigung bereits ein gutes Stück Teilhabe. Mit der Teilhabeinitiative führt die Caritas deshalb auch das Anliegen ihrer Befähigungsinitiative (2006 bis 2008) fort.

Teilhabe geht alle an

Die Teilhabeinitiative nimmt vor allem die Gruppen in den Blick, denen sich die drei Caritas-Jahreskampagnen im selben Zeitraum widmen:

Aber auch andere Personen, die von sozialer Ausgrenzung betroffen sind, werden Thema sein.
Die Caritas möchte sowohl die Öffentlichkeit als auch den eigenen Verband für das Teilhabe-Thema gewinnen – so wie es bei der Befähigung junger Menschen gelungen ist. Dafür braucht die Initiative die fachbereichsübergreifende Unterstützung aller beruflich oder ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter: Es gilt, Teilhabe als strategisches Ziel in allen Einrichtungen und Diensten der Caritas zu verankern – und sie auf vielfältige Art zu verwirklichen.