Diözesan-Caritasverband Paderborn, 02.08.2012

Gut 660.000 Euro für Nothilfe bereitgestellt

Caritas-Mitarbeiter vor Ort berichten von großer Not / Dringender Spendenaufruf des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn

Caritas international weitet die Hilfen für syrische Flüchtlinge weiter aus. Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen ruft der Diözesan-Caritasverband Paderborn dringend zu Spenden auf. Das Hilfswerk der deutschen Caritas versorgt Vertriebene sowohl in Syrien selbst als auch in den Nachbarstaaten Jordanien und Libanon mit bisher insgesamt mehr als 660.000 Euro. Mit den Geldern werden vor allem Lebensmittel, Decken, Matratzen und Hygieneartikel zur Verfügung gestellt. Auch die medizinische Hilfe wird ausgebaut.

Caritas-Mitarbeiter, die zurzeit die Projekte vor Ort besuchen, berichten, dass die Lage für die 1,5 Millionen syrischen Flüchtlinge und Vertriebenen von Tag zu Tag verzweifelter wird. Während es in Syrien nach dem Übergreifen des Bürgerkrieges auf Damaskus und Aleppo immer weniger sichere Zufluchtsorte gibt, sind Jordanien und Libanon mit dem stetig ansteigenden Zustrom von Flüchtlingen aus Syrien zunehmend überfordert.

Seit Anfang des Jahres haben sich die Flüchtlingszahlen versechsfacht. Nach der Ausweitung der Kämpfe in Syrien kamen im Juli an einzelnen Tagen bis zu 15.000 Flüchtlinge im Libanon an, so viele wie zuvor in einem ganzen Monat. „Wir dürfen Jordanien und Libanon, die sich bislang äußerst gastfreundlich zeigen, die Last der Folgen des Bürgerkrieges in Syrien nicht allein tragen lassen. Die syrischen Flüchtlinge brauchen unsere Solidarität“, appelliert Christoph Klitsch-Ott, Leiter des Bereichs Afrika/Naher Osten bei Caritas international.Zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen bittet der Diözesan-Caritasverband Paderborn um Spenden auf das Konto 4300 bei der Bank für Kirche und Caritas (BLZ 472 603 07), Stichwort: „Nothilfe Syrien“.

Achtung Redaktionen : Deutschsprachige Mitarbeiter von Caritas international, die zurzeit die Flüchtlingslager in Jordanien und Libanon besuchen, stehen für Interviews zur Verfügung (Kontakt: Tel.: 0761/200 515).

 

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